Thyssengas H2 GmbH kündigt Vorarbeiten für die Wasserstoff-Leitung Dormagen – Merkenich DN 600 an; bis Ende 2029 Bau einer 18-km-Leitung
Thyssengas H2 GmbH kündigt Vorarbeiten für die Wasserstoff-Leitung Dormagen – Merkenich DN 600 an; bis Ende 2029 Bau einer 18-km-Leitung Ankündigung von Vorabeiten für die Wasserstoff-Leitung Dormagen - Merkenich DN 600 Seite 1 Öffentliche Bekanntmachung vom 30.04.2026 Ankündigung von Vorarbeiten für die Wasserstoff-Leitung Dormagen - Merkenich DN 600 Sehr geehrte Damen und Herren, im Raum Köln arbeitet die Thyssengas H2 GmbH zwischen Dormagen und Merkenich an der Wasserstoff-Versorgung von morgen. Bis Ende 2029 bauen wir eine rund 18 Kilometer lange Leitung. Grundlage der Projekte ist das Wasserstoff- Kernnetz, die geplanten „Autobahnen“ des Wasserstoff-Hochlaufes. So können wir unter anderem die Chemparks Dormagen und Merkenich an die „H2-Autobahnen“ des deutschlandweiten H2-Kernnetzes anschließen. Die Wasser- stoff-Perspektive ist für Industrie, Mittelstand und Kommunen in der Region ein zusätzlicher Standortvorteil. Aktuell arbeiten wir an der Entwicklung einer möglichen Leitungstrasse und der Erhebung notwendiger Daten zur Vorbereitung der Unterlagen für das Genehmigungsverfahren. Bestandteil dieser Maßnahmen sind Boden- und Baugrunduntersuchungen innerhalb des Untersuchungsraums. Während der Vorarbeiten wird das Betreten von Privat- grundstücken erforderlich sein. Die Vorarbeiten sind für den Zeitraum von März bis November 2026 geplant. Geplante Aktivitäten: Boden- und Baugrunduntersuchungen (geplanter Zeitraum: März bis November 2026) Für eine sachgerechte und vorschriftenkonforme Planung und Durchführung des Leitungsbauvorhabens sind Boden- und Baugrunduntersuchungen erforderlich, die Aufschlüsse über die lokalen Bodenverhältnisse und geotechnischen Gegebenheiten ermöglichen. So können standortspezifisch die Auslegung von Bauwerken und Abläufe geplant werden. Für die Boden- und Baugrunduntersuchungen können verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen: Kleinrammbohrungen mit einem Durchmesser von ca. 3 bis 8 cm zur Feststellung der Schichtenfolge und Grundwasserverhältnisse im Untergrund, die nach Beprobung wieder verfüllt werden. Rammsondierungen mit einem Durchmesser von ca. 4-5 cm zur Feststellung der Lagerungsdichte nichtbindiger, bzw. Konsistenz bindiger Böden, bei der keine Probenentnahme durchgeführt wird. ...