Landgericht Offenburg startet GeFa im Echtbetrieb; in allen 16 Ländern, 100.000 Anwender
Landgericht Offenburg bundesweit erstes Gericht mit neuer Justiz-Software: Ministerium der Justiz und für Migration Baden-Württemberg
Landgericht Offenburg bundesweit erstes Gericht mit neuer Justiz-Software
Am Landgericht Offenburg läuft erstmals eine neue bundesweite Justizsoftware im Echtbetrieb.
Eine neu entwickelte Software, mit der die Justiz in Zukunft bundesweit einheitlich arbeiten wird, ist am Landgericht Offenburg zum ersten Mal im Echtbetrieb im Einsatz. Am 18. Mai ist dort die Arbeit mit dem sogenannten Gemeinsamen Fachverfahren für die Justiz (GeFa) gemeinsam mit einem neuen Textverarbeitungssystem bk.text gestartet. 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zivilkammern und der Kammer für Handelssachen arbeiten in Offenburg derzeit mit GeFa, und die ersten Praxiserfahrungen sind sehr gut. Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt: „GeFa ist der moderne Werkzeugkasten für die Justiz, die täglich tausende Justizvorgänge bearbeiten muss. Nachdem in ganz Baden-Württemberg flächendeckend die elektronische Akte eingeführt ist, ist das der nächste Schritt, mit dem wir die Arbeit an Gerichten und Staatsanwaltschaften modernisieren. Mit der bundesweit erstmaligen Pilotierung von GeFa am Landgericht Offenburg sind wir dem Ziel, eine moderne, nutzerfreundliche und bundesweit einheitliche IT-Fachanwendung für die gesamte deutsche Justiz zu entwickeln, einen bedeutenden Schritt nähergekommen. Den Kolleginnen und Kollegen am Landgericht Offenburg, die die Einführung von GeFa tatkräftig begleitet und unterstützt haben, und so zu dem Erfolg des Projekts beitragen, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen.“
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