ver.di ruft am 30. April zu Warnstreiks beim Norddeutschen Rundfunk in Niedersachsen auf; Programmbeeinträchtigungen möglich

ver.di ruft am 30. April zu Warnstreiks beim Norddeutschen Rundfunk in Niedersachsen auf; Programmbeeinträchtigungen möglich ver.di ruft am 30. April zu Warnstreiks beim Norddeutschen Rundfunk auf | Landesbezirk Niedersachsen-Bremen ver.di ruft am 30. April zu Warnstreiks beim Norddeutschen Rundfunk auf – Beschäftigte wehren sich gegen Blockadehaltung der Geschäftsleitung in Tarifverhandlungen Nachdem der Norddeutsche Rundfunk (NDR) auch in der dritten Runde der Gehalts- und Honorartarifverhandlungen nicht von seiner Blockadehaltung abrückte, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die festen und freien Beschäftigten am Donnerstag, den 30. April, zu einem Warnstreik an allen Standorten des Senders auf – auch in Niedersachsen. Der Warnstreik beginnt um 11 Uhr und soll in Niedersachsen bis 17 Uhr, an den anderen Standorten bis 18:30 Uhr andauern. Dabei kann es, wie schon beim ersten Warnstreik am 14. April, zu Einschränkungen im Programm kommen. Damals hatte die Tagesschau teilweise ohne Hintergrundbilder senden müssen. Trotz des ersten Warnstreiks hält der NDR an seinem bisherigen Angebot fest, das lineare jährliche Gehalts- und Honorarsteigerungen von rund einem Prozent für 35 Monate vorsieht. Vor dem Hintergrund, dass die Inflation im März laut Statistischem Bundesamt bei 2,7 Prozent lag, würde dies einen deutlichen Verlust an Kaufkraft für die Beschäftigten bedeuten. ver.di fordert eine Tarifsteigerung von sieben Prozent im Jahr, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro im Monat sowie eine Erhöhung der Honorare für freie Mitarbeitende um sieben Prozent. Hinzu kommen Forderungen wie eine Übernahmegarantie für Auszubildende und die Aufhebung von Beschäftigungshindernissen für freie Mitarbeitende – beides Forderungen, deren Umsetzung den NDR nichts kosten würde.[CB1] „Statt ein verbessertes Angebot vorzulegen, konfrontierte der NDR die Gewerkschaften mit eigenen Forderungen – darunter eine Ausdehnung des Ausgleichszeitraums für Überstunden auf bis zu zwölf Monate. Das wäre eine zusätzliche Belastung für die Beschäftigten, die bereits heute unter hohem Arbeitsdruck stehen“, sagt Almut Hamdorf, stellvertretende Vorsitzende von ver.di im NDR. „Gegen diese Blockadehaltung der NDR-Geschäftsleitung werden die Beschäftigten jetzt ein deutliches Zeichen setzen. Wir stehen für einen selbstbewussten öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seine wichtige Rolle erfüllt – auch gegenüber seinen Beschäftigten“, sagt ver.di-Gewerkschaftssekretär Peter Dinkloh. Kundgebung in Hannover: 13 Uhr am Landesfunkhaus, Eingang zur Straße „Auf dem Emmerberge" Tobias Morchner Pressesprecher ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen Goseriede 10, 30159 Hannover Tel.: 0511 ...

April 29, 2026

Caritaspräsidentin Eva Welskop-Deffaa kritisiert Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes Berlin; 4 Mrd Euro Refinanzierung im ersten Schritt gefordert

Caritaspräsidentin Eva Welskop-Deffaa kritisiert Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes Berlin; 4 Mrd Euro Refinanzierung im ersten Schritt gefordert Gesundheit: Caritas zum Warken-Gesetz: Soziale Unwuchten müssen korrigiert werden Pressemitteilung Berlin Caritas zum Warken-Gesetz: Soziale Unwuchten müssen korrigiert werden Kompromiss bei Familienversicherung ist Nebelkerze – Stufenplan zur Refinanzierung der Leistungen für Bürgergeldbeziehende nötig – Existenz gemeinnütziger Anbieter in der häuslichen Krankenpflege gefährdet. Erschienen am: 29.04.2026 Herausgeber: Deutscher Caritasverband e. V. +49 30 284447-42 +49 30 284447-42 pressestelle@caritas.de http: ...

April 29, 2026

Nationalrat verweigert Umsetzung der Pflegeinitiative in der Schweiz; Pflegenotstand verschärft sich, Versorgungssicherheit bedroht langfristig Zukunft des Systems

Nationalrat verweigert Umsetzung der Pflegeinitiative in der Schweiz; Pflegenotstand verschärft sich, Versorgungssicherheit bedroht langfristig Zukunft des Systems Nationalrat verweigert Umsetzung der Pflegeinitiative Nationalrat verweigert Umsetzung der Pflegeinitiative Der Nationalrat bestätigt die Entscheide seiner Kommission und höhlt die Gesetzesvorlage zur Umsetzung der Pflegeinitiative fast komplett aus. Das ist nicht nur eine krasse Verweigerung des Volkswillens, es ist auch ein enormer Affront für das unter stetig weiter steigender Belastung stehende Pflegepersonal. Zum Auftakt der Debatte hatten die Gesundheitsverbände dem Parlament erst gestern einen von 190'000 Personen unterzeichneten Appell überreicht. Dieser macht klar, dass es so nicht weitergehen kann. Das Personal in den Spitälern, Heimen und Spitexdiensten arbeitet am Limit. Viele brennen aus oder verlassen den Beruf. Der Pflegenotstand verschärft sich, die Versorgungssicherheit ist bedroht. All diese Fakten sind hinlänglich bekannt, und sie geben der breiten Bevölkerung Anlass zu grosser Sorge. Vor bereits weit mehr als einer Legislaturperiode ist deshalb die Pflegeinitiative wuchtig in der Volksabstimmung angenommen worden. Nun endlich schnell und wirksam deren Umsetzung voranzutreiben wäre daher das Minimum gewesen, was der Nationalrat in der Sondersession hätte tun müssen. Stattdessen legt er bewusst die Basis für einen Scherbenhaufen: Die bereits völlig unzureichende Bundesratsvorlage, die von der vorberatenden Kommission noch weiter zusammengestrichen wurde, hat der Rat nun in der Erstbehandlung weitgehend bestätigt. ...

April 29, 2026

syndicom stimmt Branchenvereinbarung Presse in Deutschschweiz und Tessin zu; Ca. 20% profitieren von höheren Einstiegsgehältern

syndicom stimmt Branchenvereinbarung Presse in Deutschschweiz und Tessin zu; Ca. 20% profitieren von höheren Einstiegsgehältern syndicom sagt Ja zur Branchenvereinbarung Presse - syndicom syndicom sagt Ja zur Branchenvereinbarung Presse syndicom hat am 28. April 2026 der Branchenvereinbarung zur Regelung der Mindestarbeitsbedingungen in der Presse zugestimmt. Die Branchenvereinbarung bringt dringend notwendige Mindeststandards für die Medienschaffenden der Deutschschweiz und des Tessins. Es handelt sich um einen ersten Schritt nach langem, vertragslosem Zustand. Das Ziel bleibt, durch eine Weiterentwicklung der Sozialpartnerschaft die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern. ...

April 29, 2026

Ulrike Scharf fordert flexiblere Arbeitszeiten in Bayern

Ulrike Scharf fordert flexiblere Arbeitszeiten in Bayern 29.04.2026 - PM 128.26 | Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Scharf: „Flexible Arbeitszeiten sind überfällig“ Arbeitsministerin fordert zum Tag der Arbeit Umsetzung des Koalitionsvertrages im Bund Diskussionen um die Zukunft des Sozialstaates und der wirtschaftlichen Situation werden auch den 1. Mai – den Tag der Arbeit – prägen. Angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt fordert BayernsArbeitsministerin Ulrike Scharfflexiblere Arbeitszeiten im Schulterschluss mit und nicht gegen die Sozialpartner: „Als Arbeitsministerin setze ich mich dafür ein, dass unsere Wirtschaft und die Mitarbeitenden wieder Luft zum Atmen bekommen. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist wirklich überfällig. Der Gesundheitsschutz steht für mich dabei nicht zur Disposition. Auch ein konstruktiver Dialog mit den Sozialpartnern ist mir dabei ein großes Anliegen. Die Menschen sollen nicht mehr, aber passend zu ihren Lebenslagen arbeiten können. Gleichzeitig sind flexible Arbeitszeitmodelle auch für die Betriebe ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Der Koalitionsvertrag im Bund muss zügig umgesetzt werden – wir brauchen diese Veränderung!“ ...

April 29, 2026

Bodo Ramelow Halle (Saale) Demo Steintor

Bodo Ramelow Halle (Saale) Demo Steintor Halle (Saale) Demo Steintor 11:00 Uhr / 11:00 Uhr – 15:00 Uhr, Marktplatz Redner: Bodo Ramelow (Bundestagsvizepräsident) Zeitz 10:00 Uhr – 13:00 Uhr / Platz der Deutschen Einheit Rednerin: Almut Kapper-Leibe (Geschäftsführerin IG Metall Halle-Dessau) Lutherstadt Wittenberg 10:00 Uhr – 12:00 Uhr / Raddemo, Marktplatz Rednerin: Angelika Kelsch (DGB-Kreisverbandsvorsitzende Wittenberg) Sangerhausen 10:00 Uhr – 13:00 Uhr / Marktplatz Redner: Klaus Hartung (Stellv. Regionalleiter IG BAU) ...

April 29, 2026

Arbeitnehmer fordert Zeugniskorrektur vor dem Arbeitsgericht Stuttgart; kein Anspruch auf Korrektur trotz Vergleich

Arbeitnehmer fordert Zeugniskorrektur vor dem Arbeitsgericht Stuttgart; kein Anspruch auf Korrektur trotz Vergleich Zeugniskorrektur der Schlussformel im Arbeitszeugnis | Personal | Haufe Schlussformel im Arbeitszeugnis muss nicht korrigiert werden Ein Arbeitnehmer forderte Änderungen bei der Formulierung der Schlussformel in seinem Arbeitszeugnis. Das Arbeitsgericht Stuttgart entschied, dass der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Zeugniskorrektur hat. Eine Schlussformel ist im Arbeitszeugnis üblich – etwa indem der Arbeitgeber dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin dankt, das Ausscheiden bedauert und alles Gute für die Zukunft wünscht. Fehlt sie am Ende des Zeugnisses ganz oder fällt nicht wunschgemäß aus, ist dies ein häufiger Grund für Streitigkeiten vor dem Arbeitsgericht. Nach ständiger BAG-Rechtsprechung besteht kein Anspruch auf eine solche Formulierung im Arbeitszeugnis. Im konkreten Fall hatten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zuvor in einem Vergleich auf eine Schlussformel passend zu einer guten Beurteilung geeinigt – letztlich ging es nur um ein kleines Wort. ...

April 29, 2026

Eva Welskop-Deffaa kritisiert Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes in Berlin; 4 Mrd Euro Refinanzierung gefordert, Gefahr für HKP-Anbieter

Eva Welskop-Deffaa kritisiert Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes in Berlin; 4 Mrd Euro Refinanzierung gefordert, Gefahr für HKP-Anbieter Gesundheit: Caritas zum Warken-Gesetz: Soziale Unwuchten müssen korrigiert werden Pressemitteilung Berlin Caritas zum Warken-Gesetz: Soziale Unwuchten müssen korrigiert werden Kompromiss bei Familienversicherung ist Nebelkerze – Stufenplan zur Refinanzierung der Leistungen für Bürgergeldbeziehende nötig – Existenz gemeinnütziger Anbieter in der häuslichen Krankenpflege gefährdet. Erschienen am: 29.04.2026 Herausgeber: Deutscher Caritasverband e. V. Pressestelle Reinhardtstraße 13 10117 Berlin +49 30 284447-42 +49 30 284447-42 pressestelle@caritas.de http: ...

April 29, 2026

DGB und NGG mobilisieren zum Tag der Arbeit am 1. Mai in Hamburg und Hannover; 450 Kundgebungen bundesweit geplant

DGB und NGG mobilisieren zum Tag der Arbeit am 1. Mai in Hamburg und Hannover; 450 Kundgebungen bundesweit geplant Tag der Arbeit: Ja zu Reformen, nein zur Abrissbirne in der Sozialpolitik - NGG: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Ja zu Reformen, nein zur Abrissbirne in der Sozialpolitik Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ mobilisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am 1. Mai bundesweit zum Tag der Arbeit. Guido Zeitler, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), spricht in Hamburg, die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge in Hannover. Beide setzen klare Akzente für gute Arbeitsbedingungen, wirtschaftliche Stabilität und soziale Sicherheit. ...

April 29, 2026

ver.di ruft zu Warnstreiks bei Deutsche Telekom in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Ganztägige Warnstreiks am 29. April 2026

ver.di ruft zu Warnstreiks bei Deutsche Telekom in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Ganztägige Warnstreiks am 29. April 2026 Tarifverhandlungen im Telekom-Konzern - kein Angebot in der 2. Verhandlungsrunde | Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Warnstreik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bewertet den Verlauf der zweiten Verhandlungsrunde in der Tarifrunde Deutsche Telekom als enttäuschend und ruft zu ersten vollschichtigen Warnstreiks in dieser Woche in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf. „Die Arbeitgeberseite verkennt offensichtlich die Lebensrealität der Beschäftigten“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland. „Wir werden es nicht hinnehmen, wenn das Management aus Rekordumsätzen und Rekordergebnissen nur Rekorddividenden für Aktionäre ableitet und diese über die berechtigten Forderungen der Beschäftigten stellt. Die multiplen Krisen der vergangenen Jahre haben die Reallohnentwicklung nachhaltig geschwächt und stellen die Beschäftigten, auch angesichts der wieder anziehenden Preise, weiterhin vor große Herausforderungen. Dafür muss ein Ausgleich geschaffen werden.“ „Die zweite Verhandlungsrunde endete für uns enttäuschend. Statt auf die berechtigten Forderungen der Beschäftigten einzugehen und ein Angebot in die Verhandlungen einzubringen, stellt die Arbeitgeberseite die Zukunftsfähigkeit der Telekom in Deutschland in Abhängigkeit eines maßvollen Tarifabschlusses. Das erfordert nun eine Reaktion der Beschäftigten“ sagt Rene List, ver.di-Landesarbeitskampfleiter für den Tarifbereich Deutsche Telekom in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft ver.di für die kommenden Tage nun zu ersten Warnstreiks im gesamten Bundesgebiet auf. Am 29. April 2026 werden Beschäftigte in der Region Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert in der diesjährigen Tarifrunde Deutsche Telekom für bundesweit rund 60.000 Tarifbeschäftigte eine Entgeltsteigerung in Höhe von 6,6 Prozent, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Zusätzlich fordert ver.di die Einführung eines ver.di-Mitgliederbonus in Höhe von 660 Euro im Jahr. Die Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der dual Studierenden sollen um monatlich 120 Euro erhöht werden. Für diese fordert ver.di einen zusätzlichen Mitgliederbonus in Höhe von 240 Euro im Jahr. Der Telekom-Konzern in Deutschland besteht aus insgesamt 20 verschiedenen tarifgebundenen Konzernunternehmen, in denen jeweils eigenständige Tarifverträge gelten. Ein Großteil der Entgelttarifverträge hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2026. ver.di und Deutsche Telekom AG haben im Vorfeld der Tarifrunde eine Vereinbarung über gemeinsame Verhandlungen für diese Gesellschaften geschlossen. V.i.S.d.P.: Oliver Greie ver.di-Landesbezirksleiter für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen für den Inhalt: der jeweilige Fachbereich bzw. Bezirk Pressestelle: Karl-Liebknecht-Str. 30-32 04107 Leipzig Tel. 0341 52901 110 Fax 0341 52901 500 eMail: lbz.sat@verdi.de Internet: www.sat.verdi.de

April 29, 2026