Fachhochschule Graubünden entwickelt IdiomVoice Chatbot für Sursilvan in Ilanz, Graubünden; Webseite frei zugänglich im Herbst

Fachhochschule Graubünden entwickelt IdiomVoice Chatbot für Sursilvan in Ilanz, Graubünden; Webseite frei zugänglich im Herbst Eine Chatbot-«Familie» zum Erhalt der Idiome - FHGR Blog Eine Chatbot-«Familie» zum Erhalt der Idiome «Hallo, co vai cun tei?» Wann haben Sie sich zuletzt auf Rätoromanisch unterhalten – beim Einkaufen, im Bus oder auf der Strasse? Spontane Gespräche halten eine Sprache lebendig. Doch dafür braucht es Menschen, die die Idiome im Alltag sprechen und weitergeben. Was aber, wenn die Zahl der Sprecherinnen und Sprecher abnimmt und sich der Austausch zunehmend in den digitalen Raum verlagert? ...

July 30, 2026

Ferienprogramm der Leipziger Städtischen Bibliotheken Geheimnisvolle Schriften entziffern Völkerschlachtdenkmal, Leipzig

Ferienprogramm der Leipziger Städtischen Bibliotheken Geheimnisvolle Schriften entziffern Völkerschlachtdenkmal, Leipzig Ferienprogramm: Mit Brief und Siegel - Geheimnisvolle Schriften entziffern - Leipziger Städtische Bibliotheken Datum 30.07.2026 Uhrzeit 11:00 Uhr Ort Völkerschlachtdenkmal Straße des 18. Oktober 100 04299 Leipzig Im Kalender speichern calendar_add_on Treffpunkt: Denkmalskasse, Anmeldung erbeten unter besucherservice@voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de, für Kinder ab 10 Jahren Ferienprogramm: Mit Brief und Siegel - Geheimnisvolle Schriften entziffern Straße des 18. Oktober 100 04299 Leipzig Treffpunkt: Denkmalskasse, Anmeldung erbeten unter besucherservice@voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de, für Kinder ab 10 Jahren ...

July 30, 2026

Amena, Boris and Gjon completed mobility placements in Bangkok, Hockenheim, Nice; Cross-cultural skills boosted across three countries

Amena, Boris and Gjon completed mobility placements in Bangkok, Hockenheim, Nice; Cross-cultural skills boosted across three countries Thermoplan AG : Mobility Project Recap Three students, three paths, unforgettable experiences As part of the KV Mobility Projects run by the KV Luzern Vocational School , Amena, Boris and Gjon gained valuable experience abroad. For several weeks, they stepped out of their comfort zone and immersed themselves in new cultures, languages and working environments. ...

July 30, 2026

Amena, Boris und Gjon; dreiwöchige Praktika; Bangkok, Thailand; Hockenheim, Deutschland; Nizza, Frankreich; internationale Erfahrungen und persönliche Weiterentwicklung

Amena, Boris und Gjon; dreiwöchige Praktika; Bangkok, Thailand; Hockenheim, Deutschland; Nizza, Frankreich; internationale Erfahrungen und persönliche Weiterentwicklung Thermoplan AG : 27072026 Mobilitätsprojekt Recap Drei Lernende, drei Wege, unvergessliche Erfahrungen Im Rahmen des KV Mobility Projects der KV Luzern Berufsfachschule sammelten Amena, Boris und Gjon wertvolle Erfahrungen im Ausland. Mehrere Wochen lang verliessen sie ihre Komfortzone und tauchten in neue Kulturen, Sprachen und Arbeitswelten ein. Amena absolvierte ein dreiwöchiges Praktikum in einem Unternehmen in Bangkok, Thailand. Sie lernte verschiedene Abteilungen kennen – von Sales und Accounting bis hin zu HR – und erhielt spannende Einblicke in ein internationales Arbeitsumfeld. Gleichzeitig konnte sie ihre Englischkenntnisse im Berufsalltag anwenden und die thailändische Kultur hautnah erleben. ...

July 30, 2026

Kultusministerium Baden-Württemberg initiiert Runder Tisch zum verbindlichen kostenfreien letzten Kita-Jahr in Baden-Württemberg; neuer Fahrplan für nächste Schritte

Kultusministerium Baden-Württemberg initiiert Runder Tisch zum verbindlichen kostenfreien letzten Kita-Jahr in Baden-Württemberg; neuer Fahrplan für nächste Schritte Runder Tisch zum verbindlichen kostenfreien Kita-Jahr: Baden-Württemberg.de Runder Tisch zum verbindlichen kostenfreien Kita-Jahr Das Kultusministerium hat alle Beteiligten aus dem frühkindlichen Bereich zum Auftakt eines Runden Tisches zur Einführung eines verbindlichen, beitragsfreien letzten Kita-Jahres eingeladen. Die Einführung eines verbindlichen und kostenfreien letzten Kindergartenjahres mit obligatorischen Bildungsinhalten im Wege eines Vorziehens der Schulpflicht ist ein zentrales Vorhaben im Koalitionsvertrag in dieser Legislaturperiode. Zum Auftakt am 28. Juli 2026 hatte das Kultusministerium alle Beteiligten aus dem frühkindlichen Bereich zu einem Runden Tisch eingeladen: 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen und von anderen Kita-Trägern, Vertreterinnen und Vertreter der Erzieherinnen und Erzieher und der Eltern, Experten aus der Praxis wie aus der Wissenschaft und die Bildungsgewerkschaften sind hierzu ins Kultusministerium gekommen. ...

July 29, 2026

Wolfgang Meyering und Michael Waterstradt nehmen das niederdeutsche Live-Album 'Rucht' in Beeskow auf; Elf Lieder, Liveaufnahme, sparsame Overdubs

Wolfgang Meyering und Michael Waterstradt nehmen das niederdeutsche Live-Album ‘Rucht’ in Beeskow auf; Elf Lieder, Liveaufnahme, sparsame Overdubs Route Wie erfolgt die Anreise? Mit dem Auto Anreise mit dem ÖPNV © Wolfgang Meyering, Wolfgang Meyering _“Es ist ein persönliches, intimes Album geworden, das der Emdener Musiker und Malbrook-Chef Wolfgang Meyering zusammen mit dem JAMS-Bassisten Michael Waterstradt aufgenommen hat. Der Titel Rucht ist niederdeutsch und steht für „Dämmerung“. Die elf Tracks wurden live aufgenommen und von Meyering sparsamst mit Overdubs versehen. Er spielt Mandoline, Mandola, Gitarre und – Meyering singt. Mit einer rauen Stimme, die nach Ostfriesentee mit Kluntjes klingt, trägt er in plattdeutscher Sprache seine Lieder vor, die voller menschlicher Wärme sind, die Vergangenheit reflektieren, aber auch nach vorne blicken und das wertschätzen, was dazwischen liegt: die Liebe und das Leben. Meyering besingt seine Tochter in „Katteekerken“ („Eichhörnchen“), seine Frau in „Mien Leev ...

July 29, 2026

Anke Fedrowitz entscheidet, dass der Fuchs im Museumsquartier Osnabrück seine Erfolgsgeschichte über Sprachförderung erzählt; Erfolgsgeschichte erreicht breite Öffentlichkeit.

Anke Fedrowitz entscheidet, dass der Fuchs im Museumsquartier Osnabrück seine Erfolgsgeschichte über Sprachförderung erzählt; Erfolgsgeschichte erreicht breite Öffentlichkeit. Museumsquartier Osnabrück – 54. „Ich heiße Fuchs– und wie heißt du?“ Wir verwenden Cookies, Matomo Web Analytics und den Google Tag Manager, um unsere Website ständig zu verbessern. „Ich heiße Fuchs– und wie heißt du?“ I n Einwanderungsgesellschaften, wie generell bei kulturübergreifenden menschlichen Begegnungen, ist Sprache seit jeher das zentrale Medium zur gemeinsamen Verständigung. Der Spracherwerb ist unabdingbar, um zwischen allen Beteiligten eine klare Verständigung zu gewährleisten und damit gesellschaftliches Miteinander formen und organisieren zu können. ...

July 29, 2026

Kultusministerium Baden-Württemberg Runder Tisch zur Einführung eines verbindlichen, kostenfreien letzten Kita-Jahres Stuttgart; Fahrplan für nächste Schritte folgt

Kultusministerium Baden-Württemberg Runder Tisch zur Einführung eines verbindlichen, kostenfreien letzten Kita-Jahres Stuttgart; Fahrplan für nächste Schritte folgt Verbindliches kostenfreies Kita-Jahr: Runder Tisch zum Auftakt in Stuttgart: Ministerium für Kultus Baden-Württemberg Verbindliches kostenfreies Kita-Jahr: Runder Tisch zum Auftakt in Stuttgart Das Kultusministerium hatte alle Beteiligten aus dem frühkindlichen Bereich zum Auftakt eines Runden Tisches zur Einführung eines verbindlichen, beitragsfreien letzten Kita-Jahres eingeladen. Die Einführung eines verbindlichen und kostenfreien letzten Kindergartenjahres mit obligatorischen Bildungsinhalten im Wege eines Vorziehens der Schulpflicht ist ein zentrales Vorhaben im Koalitionsvertrag in dieser Legislaturperiode. Zum Auftakt am Dienstag (28. Juli) hatte das Kultusministerium alle Beteiligten aus dem frühkindlichen Bereich zu einem Runden Tisch eingeladen: 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen und von anderen Kita-Trägern, Vertreterinnen und Vertreter der Erzieherinnen und Erzieher und der Eltern, Experten aus der Praxis wie aus der Wissenschaft und die Bildungsgewerkschaften sind hierzu ins Kultusministerium gekommen. ...

July 29, 2026

Bauhaus-Universität Weimar startet Bauhaus Summer School 2026 in Weimar; 260 Teilnehmende aus über 50 Ländern

Bauhaus-Universität Weimar startet Bauhaus Summer School 2026 in Weimar; 260 Teilnehmende aus über 50 Ländern Deutsch lernen, kreativ arbeiten, internationale Perspektiven gewinnen: Bauhaus Summer School 2026 startet in Weimar Deutsch lernen, kreativ arbeiten, internationale Perspektiven gewinnen: Bauhaus Summer School 2026 startet in Weimar Vom 2. August bis 29. August 2026 wird die Bauhaus-Universität Weimar erneut zum internationalen Treffpunkt: Rund 260 Teilnehmende aus über 50 Ländern kommen zur Bauhaus Summer School nach Weimar. In Sprach- und Fachkursen verbinden sie akademisches Lernen mit interkulturellem Austausch. Zur öffentlichen Abschlusspräsentation am Freitag, 28. August, ab 14 Uhr, sind Besucher*innen herzlich auf den Campus der Bauhaus-Universität Weimar eingeladen. ...

July 29, 2026

Albert Füracker, Finanz- und Heimatminister, verleiht Dialektpreis Bayern 2026 in der Allerheiligen-Hofkirche, München; acht Preisträgerinnen und Preisträger geehrt

Albert Füracker, Finanz- und Heimatminister, verleiht Dialektpreis Bayern 2026 in der Allerheiligen-Hofkirche, München; acht Preisträgerinnen und Preisträger geehrt FÜRACKER: DIALEKTPREIS BAYERN 2026 – DIALEKT IST AUSDRUCK KULTURELLER VIELFALT FÜRACKER: DIALEKTPREIS BAYERN 2026 – DIALEKT IST AUSDRUCK KULTURELLER VIELFALT „Dialekt ist weit mehr als eine Art zu sprechen: Er ist Ausdruck unserer Heimat und unserer kulturellen Vielfalt. Gleichzeitig schafft er Nähe, vermittelt Zugehörigkeit und verbindet Generationen. Mit unserem Dialektpreis würdigen wir besondere Botschafterinnen und Boschafter bayerischer Mundarten. Mit ihrem Engagement halten sie die sprachliche Vielfalt lebendig. Sie setzen sich mit Leidenschaft und Kreativität dafür ein, dass Dialekte gesprochen, gehört und geschätzt werden. Der vielfältige Empfängerkreis des Dialektpreises 2026 – beispielsweise aus Musik, Literatur, Theater oder Medien – beweist: Wie verschieden die Tätigkeitsfelder auch sind – allen acht Preisträgerinnen und Preisträgern gemeinsam ist ihr außergewöhnliches Engagement für bayerische Mundarten. Daneben zeigt die beeindruckende und vielfältige Resonanz beim dritten Dialektpreis Jugend unter dem Thema ‚Dialekt ist Heimat‘, dass Dialekt modern ist und die junge Generation begeistert“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Preisverleihung am Dienstag (28.7.) in der Allerheiligen-Hofkirche in München. „Alle unsere heutigen Preisträgerinnen und Preisträger bringen Dialekt mitten ins Leben. Sie zeigen, dass Mundart und Moderne hervorragend zusammenpassen und schlagen Brücken zwischen den Generationen. Dialekt ist lebendig, kreativ und voller Zukunft. Vielen Dank für dieses Engagement!“, so Füracker. Der vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat seit 2017 verliehene und mit je 1.000 Euro dotierte „Dialektpreis Bayern“ würdigt besondere Verdienste um die Mundarten in Bayern. Pro Regierungsbezirk ist jährlich eine Auszeichnung vorgesehen, zusätzlich gibt es einen Preis für die sudetendeutsche Mundartpflege. Die Vorschläge für die Preisträgerinnen und Preisträger werden grundsätzlich im Vorfeld von den bayerischen Bezirksheimatpflegerinnen und Bezirksheimatpflegern eingereicht. Zum dritten Mal wird 2026 zusätzlich der mit je 1.000 Euro dotierte „Dialektpreis Jugend“ verliehen. Dafür konnten sich junge Menschen im Alter von 10 bis 27 Jahren beim Heimatministerium bewerben, in diesem Jahr mit Beiträgen zum Thema „Dialekt ist Heimat“. Aus allen eingereichten Beiträgen hat eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, des Bayerischen Jugendrings, des Wertebündnisses Bayern, der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger des Dialektpreises Jugend sowie des Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat zwei Jugendgruppen und eine Schulklasse ausgewählt. Folgende Preisträgerinnen und Preisträger wurden mit dem diesjährigen „Dialektpreis Bayern“ ausgezeichnet: Oberbayern: Alpin FM Der private Radiosender aus Rosenheim sendet unter dem Slogan „echt. bairisch.“ mitten aus Oberbayern und mitten aus dem Leben. Alpin FM bringt das Lebensgefühl der Alpen ins Radio – mit Musik, Nachrichten und allem, was die Menschen in der Region bewegt. „Heimat zum Hören“ gibt es beispielsweise mit den halbstündlichen „Nachrichten auf Boarisch“, mit Gesprächen mit der „Ratschkathl“ sowie in Interviews mit Bands, Künstlern und Menschen aus der Region – selbstverständlich im Dialekt. Alpin FM zeigt, dass Dialekt absolut sendefähig ist, dank Internetradio auch weit über Bayern hinaus. Niederbayern: Sebastian Daller Dr. Sebastian Daller (genannt Daller Wast) aus Teugn war einer der renommiertesten Gstanzlsänger in Bayern. Nach seiner aktiven Zeit als Gstanzlsänger hat der studierte Germanist und Gymnasiallehrer begonnen, die Welt der Gstanzl wissenschaftlich zu beleuchten. Dabei hat er alle möglichen sprachlichen Varianten und Gesetzmäßigkeiten der Vierzeiler analysiert und auf einen Nenner gebracht. Das Ergebnis ist seine im Herbst 2025 erschienene Dissertationsschrift „Die Schnaderhüpfl-Anatomie“. Oberpfalz: Dieter Radl Dieter Radl aus Sulzbach-Rosenberg bringt Heimat zum Sprechen, zum Lachen und zum Singen. Der pensionierte Sonderschullehrer ist Mundartdichter, Autor, Erzähler, Theatermacher und Musiker – ein Multitalent und Reisender in Sachen Oberpfälzer Mundart. Seit Jahrzehnten begeistern seine Mundartabende unter dem Motto „Gredd wai da Schnowl gwaggsn is“ mit Anekdoten, Gedichten, Liedern oder kleinen Theaterstücken. Für Dieter Radl ist Dialekt die sprachliche Sichtbarkeit der Heimat, schon ein „daham“, „dahoim“ oder „dahoam“ kann verraten, woher jemand kommt. Er ist nicht nur Unterhalter, sondern auch genauer Beobachter und Kenner regionaler Sprachräume und holt fast vergessene Wörter und Figuren des Dialekts zurück ins Gedächtnis wie etwa Bissgurn, Springginkerl oder Husadirl. Oberfranken: Sebastian „Wastel“ Kauz Die musikalischen Wurzeln des Liedermachers Sebastian Kauz aus Waischenfeld liegen in Punk, Grunge und Metal. Er spricht und singt Fränkisch aus Überzeugung und ist eine Frohnatur mit Tiefgang. Mit seiner Musik kann er Menschen erheitern, verarbeitet darin aber auch persönliche Themen, wie zum Beispiel das Leben in ländlichen Regionen wie der Fränkischen Schweiz oder seine Erfahrungen aus der Intensivpflege. Sebastian Kauz ist sozial engagiert, er setzt sich für kulturelle Vielfalt, gegen Rassismus und für junge Menschen im ländlichen Raum ein. Durch seine Musik hat er Mundart modern, kritisch und humorvoll neu belebt. Mittelfranken: Schwabacher Marionettenbühne mit dem „Meiers Gerch“ Die Schwabacher Marionettenbühne wurde 1945 von Ruth und Emil Bloss gegründet und steht seit inzwischen 80 Jahren für Phantasie und Handwerkskunst. Seit 1979 hat sie ihre feste Heimat im Alten Deutschen Gymnasium in Schwabach und seit 1996 zieht der Theaterleiter Armin Vogel „die Fäden“. Der Hausgeist „Meiers Gerch“ wacht darüber, dass niemand den Faden verliert und zeichnet sich durch seine knollige Nase, buschigen Augenbrauen, ausgelatschten Pantoffeln und seinen extrem breiten fränkischen Dialekt aus. Aus Holz, Stoff, Fäden und ganz viel Herz entsteht hier wahre Magie, die in jährlich rund 120 öffentlichen Aufführungen, sowie Sonderaufführungen für Schulen und Kitas mit theaterpädagogischer Begleitung, erlebt werden kann. Unterfranken: Stefan Menz und Rosie Füglein Der Kreisheimatpfleger des Landkreises Schweinfurt, Stefan Menz, hat zusammen mit der Journalistin Rosie Füglein als Regisseurin das beeindruckende Mundart-Hörspiel „Vergessene Helden der fränkischen Geschichte: Der Gärtner und Lebensmittelretter Andreas Stumpf aus Unterspiesheim – oder: Wie der Apfel in die Flasche kam“ geschaffen. Menz und Füglein recherchierten dazu das Leben von Andreas Stumpf, entwickelten das Hörspielkonzept und koordinierten die Produktion mit zahlreichen Mitwirkenden und Sprechern aus der Region. Zentrales Element ist der unterfränkische Dialekt, der den Figuren in ihrer Zeit Authentizität verleiht. 2027 wird das Hörspiel zum 100-jährigen Jubiläum der Erfindung der Haltbarmachung von Apfelsaft in Wolfratshausen, der damaligen Wirkungsstätte von Andreas Stumpf, aufgeführt. Schwaben: Werner Specht Dem Westallgäuer Liedermacher, Multiinstrumentalist, Maler und Poeten Werner Specht aus Lindenberg im Allgäu geht es in seiner Kunst darum, den Moment, die Tiefe und die Zwischentöne zu spüren. Anfang der 1980er Jahre hat er seinen Dialekt als authentische und für ihn passende Form des künstlerischen Ausdrucks erkannt. Seitdem hat er mehrere hundert Lieder in Westallgäuer Mundart selbst komponiert und interpretiert. Sein umfangreiches Schaffen zählt unzählige musikalische Auftritte von Wirtshaus-Musik bis „Songs an einem Sommerabend“, zahlreiche Audio-CDs sowie acht Bücher. Sudetendeutsche: Lorenz Loserth Lorenz Justin Loserth aus München gehört zu den jungen Stimmen der sudetendeutschen Mundartpflege. Seit Jahren bereichert er die Mundartseminare als Mundartsprecher und Workshopleiter. Bei den Sudetendeutschen Tagen ist er regelmäßig mit Kurzvorträgen in der sogenannten Altvater Mundart zu erleben. Ein besonderes Projekt von Lorenz Loserth ist der 2025 erschienene „Da kleene Prinz“ in Sudetenschlesisch in 18 verschiedenen Mundarten. Dazu hat er Menschen aus Deutschland und Tschechien der Jahrgänge 1931 bis 1987 zusammengebracht. Auch das Sudetendeutsche MundartMemory trägt seine Handschrift. Mit dem ‚Dialektpreis Jugend‘ wurden ausgezeichnet: AG „So babbele mir“ des Jugendtreffs Mönchberg (Unterfranken) Die AG „So babbele mir“ des Jugendtreffs Mönchberg zeigt mit ihrem Beitrag eindrucksvoll, dass Dialekte nicht nur regionale Identität stiften, sondern auch Geschichten erzählen und die Kraft haben, Generationen zu verbinden: Gemeinsam mit der 90-jährigen Lucia Heider, einem Mönchberger Urgestein, haben die Kinder des Jugendtreffs – im Alter von gerade einmal 10 bis 12 Jahren – Wörter, Redewendungen und Geschichten ihres Heimatortes gesammelt. Daraus entstand ein Brettspiel, das Geschichten von Lieblingsorten in Mönchberg auf Mundart erzählt. Besonders beeindruckt hat die Jury, mit welcher Hingabe und Akribie die Kinder das Brettspiel entwickelt haben: Vom Backen des für Mönchberg typischen „Roahmbloatz“-Kuchen, über die Erstellung eines Dialektvokabelhefts bis hin zum Entwerfen und 3-D-Drucken der Spielfiguren – hier wurde an alles gedacht. Klasse 5f des König-Karlmann-Gymnasiums Altötting (Oberbayern) Die Klasse 5f des König-Karlmann-Gymnasiums Altötting hat einen Film eingereicht, der nur wenige Minuten dauert und trotzdem lange in Erinnerung bleibt: Mit Humor erzählen die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des selbst erstellten Films mit Selbstbewusstsein und Selbstverständlichkeit, warum sie gerne Dialekt sprechen. Dadurch wird bewusst, dass Dialekt nicht nur eine Sprachform, sondern auch ein Stück Persönlichkeit, Heimat und Identität ist. Mit der anschließenden Verfilmung des Gedichts „A Buamahosntaschn“ von Helmut Zöpfl gelingt der Klasse eine beeindruckende Verbindung von Literatur, Sprache und moderner Mediengestaltung. Das Gedicht wird lebendig und greifbar – auch für Menschen, die den Dialekt vielleicht nicht perfekt verstehen. Die Jury war sich einig: Dieser Film ist ein starkes Bekenntnis zu Dialekt und Heimat und zugleich ein Unterrichtsprojekt, das auch andere Schulklassen inspirieren kann. Trachtenjugend des Heimat- und Volkstrachtenvereins „Die Perlbachtaler“ Edenstetten (Niederbayern) Die Trachtenjugend der Perlbachtaler Edenstetten hat das diesjährige Motto „Dialekt ist Heimat“ mit einem traditionsbewussten und zugleich modernen Musikvideo eindrucksvoll aufgegriffen. Singend im Dialekt und in Tracht zeigen die Jugendlichen in ihrem Musikvideo gelebte Traditionen, Brauchtum und die Landschaft ihrer Heimat. Gleichzeitig verleiht die moderne, leichte Bildsprache dem Video eine besondere Frische und macht deutlich: Dialekt und Tradition passen in das Leben junger Menschen. Das Video ist mehr als ein Lied über Mundart: Die Jugendlichen erzählen darin auch ganz persönlich, warum ihnen ihr Dialekt wichtig ist und welche Bedeutung er für ihre ihren Alltag hat. Vom Text über Musik bis hin zur filmischen Gestaltung wurde alles von den Jugendlichen selbst entwickelt und umgesetzt, was von Kreativität, Engagement und Teamgeist zeugt. Die Trachtenjugend ist aus Sicht der Jury ein inspirierendes Beispiel dafür, wie junge Menschen Dialekt leben und pflegen und andere ermutigen können, sich mit der eigenen Sprache und Heimat auseinanderzusetzen. Werkzeugleiste

July 29, 2026