Christopher Saunders, ehemaliger Bischof von Broome, schuldig gesprochen; in 13 Fällen, Strafmaß Ende September erwartet

Christopher Saunders, ehemaliger Bischof von Broome, schuldig gesprochen; in 13 Fällen, Strafmaß Ende September erwartet Ex-Bischof des Missbrauchs für schuldig befunden | katholisch.de Ex-Bischof des Missbrauchs für schuldig befunden VERÖFFENTLICHT AM 14.08.2026 UM 11:10 UHR – LESEDAUER: 2 MINUTEN BROOME - Einst galt er als Streiter für die Rechte australischer Aboriginals. Nun wurde der frühere Bischof von Broome wegen sexuellen Missbrauchs schuldig gesprochen. Der frühere Bischof im westaustralischen Broome, Christopher Saunders (76), ist wegen sexueller Übergriffe auf zwei junge indigene Männer schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen am Bezirksgericht von Western Australia befanden ihn am Donnerstag in 13 Fällen für schuldig: einmal wegen sexueller Penetration und zwölfmal wegen unsittlicher Übergriffe. In sechs Fällen sprach ihn das Gericht frei. Das Strafmaß werde für Ende September erwartet, berichtete die Australian Broadcasting Corporation (ABC) am Freitag. ...

August 14, 2026

Marlene Specker, Nikola Horn Walk der Vielfalt St. Ludgerus, Norden; 160 Segenschirme als Schutzzeichen

Marlene Specker, Nikola Horn Walk der Vielfalt St. Ludgerus, Norden; 160 Segenschirme als Schutzzeichen “Walk der Vielfalt” in Norden | aus.sicht Ein Plädoyer für Toleranz und Achtsamkeit “Walk der Vielfalt” in Norden Solche kleinen “Segensschirme” bekommen die Gäste beim “Walk der Vielfalt” als Geschenk. „Vor Gott sind wir alle gleich. Nicht, weil wir alle gleich aussehen, sondern weil wir alle gleich viel wert sind“, sagt Marlene Specker und bringt damit sowohl die Haltung als auch den Antrieb der Aktionsgruppe auf den Punkt. Specker kümmert sich als Katechetin der Norder Gemeinde um Familien, Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit Nikola Horn, Mitgliedern der vietnamesischen Gemeinschaft, einer Norder Familie und einem iranischen Ehepaar hat sie den „Walk der Vielfalt“ nach der Sonntagsmesse am 16. August organisiert. Weil alle damit zeigen möchten, dass verschiedene Konfessionen und Generationen, Nationalitäten und Kulturen eine Bereicherung sind. „Gott liebt nicht das perfekte Outfit unseres Lebens, sondern den Menschen darin“, sagt sie. ...

August 14, 2026

Bundesagentur für Arbeit meldet 8,8 Mio Beschäftigte in Engpassberufen in Deutschland; 14,6% ausländische Staatsangehörigkeit

Bundesagentur für Arbeit meldet 8,8 Mio Beschäftigte in Engpassberufen in Deutschland; 14,6% ausländische Staatsangehörigkeit Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Engpassberufen - Deutscher Bundestag AHE) Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind mit Stand Juni 2025 insgesamt rund 8,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland in Engpassberufen tätig gewesen. Das geht aus der Antwort ( 21 7546 (Dokument, öffnet ein neues Fenster) ) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ( 21 ...

August 14, 2026

Quartiersprojekt WeltRaum Garbsen organisiert Nachbarschaft bewegt in Garbsen Auf der Horst und Berenbostel-Kronsberg im Rahmen des Programms Sozialer Zusammenhalt

Quartiersprojekt WeltRaum Garbsen organisiert Nachbarschaft bewegt in Garbsen Auf der Horst und Berenbostel-Kronsberg im Rahmen des Programms Sozialer Zusammenhalt Das Quartier Garbsen – Auf der Horst und Berenbostel-Kronsberg Garbsen ist mit über 63.515 Einwohnende die größte Kommune in der Region Hannover. Die Quartiere Auf der Horst und Berenbostel-Kronsberg zählen zu den Sanierungsgebieten des Programms „Sozialer Zusammenhalt“. Beide Quartiere weisen einen hohen Anteil von Bewohner:innen mit Migrationsgeschichte sowie Menschen im Leistungsbezug auf. Vor Ort sind Quartiersprojekte installiert, um neben den baulichen Maßnahmen durch die Quartiersentwicklung soziale Angebote zu implementieren. Auf der Horst ist das Projekt WeltRaum angesiedelt und in Berenbostel-Kronsberg das Ökumenische Sozialprojekt NEULAND. Ziele aus der Sanierung der Quartie- re sind die „Verbesserung des Stadtbildes und der Aufenthaltsqualität“ und die „Aufwertung des öffentlichen Freiraums“. Im Zuge von „Sozialer Zusammenhalt“ wurden verschiedene Plätze neugestaltet, diese sollen durch verschiedene Bewegungsangebote belebt und somit der neu gestaltete öffentliche Raum noch mehr genutzt werden. Einrichtung, Träger Quartiersprojekt WeltRaum Diakonisches Werk Hannover gGmbH Projektlaufzeit August 2026 - September 2028 Ansprechpersonen Leonie Meyer-Hartweg E-Mail weltraum-quartier@dw-h.de Nachbarschaft bewegt Das Projekt „Nachbarschaft bewegt“ ist ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot, welches im Sommer draußen und für jeden zugänglich angeboten wird. Die 1-stündige Bewegungseinheit wird jeweils einmal in der Woche in den Stadtteilen Auf der Horst und Berenbostel in den Abendstunden im öffentlichen Raum angeboten. Bewohner:in- nen der jeweiligen Stadtteile können kostenfrei und ohne Anmeldung teilnehmen. Geplant sind einfache Bewe- gungsabläufe, dass sowohl untrainierte oder ältere Personen wie auch Kinder leicht folgen können. Das Angebot fördert einen niedrigschwelligen Zugang zu Bewegung und stärkt gleichzeitig den Austausch und die Vernet- zung der Bewohner:innen untereinander. Zusätzlich soll mithilfe einer Fachkraft ein einfacher Trainingsplan für die in Auf der Horst aufgestellten Freiluft-Trainingsgeräte erstellt werden. Dieser Fitnessplan wird auf Flyer ge- druckt und im Quartier verteilt, damit die Bewohner:innen eigenständig und unabhängig trainieren können. Die Koordination des Angebots liegt beim Quartiersprojekt WeltRaum des Diakonischen Werks Hannover gGmbH und wird in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Sozialprojekt NEULAND durchgeführt. Geförderte Projekte im Jahr 2026

August 13, 2026

Destatis Anteil junger Menschen 15–24 Jahre in Deutschland; Historischer Tiefstand trotz Einwanderung

Destatis Anteil junger Menschen 15–24 Jahre in Deutschland; Historischer Tiefstand trotz Einwanderung Vergreist Deutschland? Anteil junger Menschen verharrt auf historisch niedrigem Niveau - Osnabrücker Rundschau Vergreist Deutschland? Anteil junger Menschen verharrt auf historisch niedrigem Niveau r Zehnte zählt zwischen 15 und 24 Jahren. Ein Beitrag zum heutigen Internationalen Tag der Jugend Wenn der Anteil junger Menschen in einem Industriestaat seit Jahren eine überschaubare Minderheit beträgt, ist dies sowohl für eine Demokratie wie auch für die Nachhaltigkeit der Gesellschaft ein dramatisches Warnsignal. Denn politische Programme von Parteien machen sich naturgemäß an Mehrheiten fest. Und Themen, die eine Gesellschaft der Zukunft unter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ berühren, drohen zunehmend an Bedeutung zu verlieren. Hinzu tritt eine viel zu lange verweigerte Zuwanderungspolitik. ...

August 12, 2026

Petra Ladenburger startet Sommertour durch Nordrhein-Westfalen; neun Stopps in NRW in einer Woche

Petra Ladenburger startet Sommertour durch Nordrhein-Westfalen; neun Stopps in NRW in einer Woche Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen: Die Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte startet Sommertour durch Nordrhein-Westfalen | Land.NRW Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen: Die Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte startet Sommertour durch Nordrhein-Westfalen Petra Ladenburger: Möchte diejenigen treffen, von denen in gesellschaftlichen und politischen Debatten zu selten die Rede ist ...

August 12, 2026

37-jähriger Mann Prozessbeginn vor dem Landgericht Ellwangen; ausgerechnet am Geburtstag des ältesten Kindes

37-jähriger Mann Prozessbeginn vor dem Landgericht Ellwangen; ausgerechnet am Geburtstag des ältesten Kindes Mordprozess - Mann tötet Ehefrau am Geburtstag des Kindes - RADIO RST Ellwangen (dpa) - Begleitet von einem massiven Sicherheitsaufgebot hat vor dem Landgericht Ellwangen der Prozess gegen einen 37 Jahre alten Mann begonnen, der seine Ehefrau mit einem Kopfschuss ermordet haben soll - ausgerechnet am Tag des Geburtstags des ältesten Kindes. Die Staatsanwaltschaft geht von Heimtücke und niedrigen Beweggründen aus. Zum Auftakt des Prozesses wurde nur die Anklage verlesen. ...

August 11, 2026

Thüringer Landesamt für Statistik; 2025 Mikrozensus: volljährige Kinder leben bei Eltern in Thüringen; 124.000 erwachsene Kinder im Hotel Mama

Thüringer Landesamt für Statistik; 2025 Mikrozensus: volljährige Kinder leben bei Eltern in Thüringen; 124.000 erwachsene Kinder im Hotel Mama Verbreitung der Pressemitteilung mit Quellenangabe erwünscht. Seite 1 von 4 Thüringer Landesamt für Statistik Postfach 90 01 63 99104 Erfurt www.statistik.thueringen.de Pressemitteilung 195/2026 Weitere Auskünfte erteilt: Referat Bevölkerungs- und Haus- haltsstatistiken Telefon +49 (0) 361 57331-9478 Pressestelle Telefon +49 (0) 361 57331-9113 presse@statistik.thueringen.de Erfurt, 11. August 2026 „Hotel Mama“ 2025 von den volljährigen Kindern öfter „gebucht“ als 10 Jahre zuvor Zum Internationalen Tag der Jugend am 12. Au- gust 2026 In Thüringen waren nach den vorläufigen Ergebnissen des Mikrozensus 2025 mehr als ein Viertel (27,9 Prozent) der 443 Tausend Kinder, die bei ihren Eltern wohnten, bereits 18 Jahre und älter. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war der Anteil 10 Jahre zuvor (2015) mit 27,6 Prozent von 420 Tausend Kindern fast gleich groß. Demnach stieg die Gesamtzahl aller Kinder, die bei ihren Eltern lebten, seit 2015 um 23 Tausend Personen (+5,5 Prozent). Die Zahl der volljährigen Kinder im „Hotel Mama“ bzw. „Hotel Papa“ stieg im gleichen Zeitraum ebenfalls und zwar um 8 Tausend Personen (+6,7 Prozent) auf 124 Tausend erwachsene Kinder in Thü- ringer Familien1). Obwohl die Gesamtzahl der volljährigen Kinder, die bei den Eltern lebten, anstieg, sank die Zahl der 27-Jährigen und Älteren um 4 Tausend Personen (-7,9 Prozent). Die Zahl der 18- bis unter 27-Jährigen stieg hingegen um 12 Tausend Personen (+17,0 Prozent), wodurch die Gesamtveränderung der volljährigen Kinder auf die Gruppe der 18- bis unter 27-Jährigen zurückzuführen ist. Die Zahl der minderjähri- gen Kinder in der Familie stieg hingegen im Vergleich zu 2015 um 16 Tausend Per- sonen (+5,1 Prozent). Bei den „daheimgebliebenen“ erwachsenen Kindern handelte es sich 2025, wie be- reits 10 Jahre zuvor, mit zunehmendem Alter um Söhne. Die 18- bis 26-jährigen Kin- der in der Familie waren zu 59,0 Prozent Männer (2015: 58,8 Prozent). Der Männer- anteil bei den 27-Jährigen und Älteren lag bei 78,1 Prozent (2015: 77,1 Prozent). Da- mit lagen 2025 in Thüringen die jeweiligen Anteile der männlichen „Nesthocker“ erneut über dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit waren 56,3 Prozent der 18- bis 26-Jährigen, die bei den Eltern wohnten, männlich, während es bei den ab 27-Jährigen über zwei Drittel waren (67,2 Prozent). Von 2015 bis 2025 sank in Thüringen der Anteil der erwachsenen Kinder, die bei Ehepaaren lebten, von 67,2 Prozent auf 57,2 Prozent. Der Anteil der Kinder, die bei Lebensgemeinschaften lebten, stieg hingegen leicht an (2015: 4,3 Prozent; 2025: ...

August 11, 2026

Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. begleitet Frauen mit Migrationsgeschichte im Projekt Mittendrin in Sport und Gesellschaft in Sachsen-Anhalt; Übergang in den Vereinssport erleichtert.

Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. begleitet Frauen mit Migrationsgeschichte im Projekt Mittendrin in Sport und Gesellschaft in Sachsen-Anhalt; Übergang in den Vereinssport erleichtert. „Sport ist ein Grundbedürfnis“ - Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. „Sport ist ein Grundbedürfnis“ Viele Menschen machen Sport, um gesund und fit zu bleiben. Andere lieben den Wettkampf. Frauen mit Migrationsgeschichte kann der Sport vor allem eines geben: einen Ort, an dem sie sich willkommen und angenommen fühlen. Ein Erfahrungsbericht aus dem Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“. Seit August 2025 begleitet der Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. Frauen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg in den Vereinssport. In verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts unterstützt das Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“ neue oder bestehende Sportgruppen. Was als niedrigschwelliges Bewegungsangebot begann, ist für viele Teilnehmerinnen längst zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden. Sport als Kraftquelle und emotionaler Anker In Gesprächen mit den Frauen wird deutlich: Sie kommen nicht nur zum Sport. Sie kommen, um neue Menschen kennenzulernen, den Kopf freizubekommen und ihre Gesundheit zu stärken. Sie möchten sich mehr bewegen, Stress abbauen oder nach belastenden Erfahrungen neue Kraft schöpfen. Für viele ist Sport ein wichtiger Ausgleich im Alltag. „Sport gibt mir Energie, verbessert mein Wohlbefinden und hilft mir, Stress abzubauen“, erzählt eine Teilnehmerin aus Wittenberg. Eine andere beschreibt ihre Zumba-Stunde in Zeitz als ihren „emotionalen Anker“. Mehrere Frauen berichten, dass Sport ihre psychische Gesundheit stärkt und ihnen neue Lebensfreude schenkt. Eine Teilnehmerin bringt es auf den Punkt: „Sport ist für mich wie eine Therapie für Geist und Seele.“ Gemeinschaft schafft Teilhabe Neben der Bewegung spielt vor allem die Gemeinschaft eine zentrale Rolle. Viele Frauen berichten, dass sie über die Sportgruppen neue Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen konnten. Maryna aus Zeitz beschreibt ihre Gruppe als einen Ort, „an dem es nicht nur um körperliche Fitness geht, sondern vor allem um den sozialen Austausch und das Gefühl des Zusammenhalts.“ Immer wieder heben die Frauen die Bedeutung der Trainerinnen hervor. Mit Offenheit, Motivation und gegenseitigem Respekt schaffen sie eine Atmosphäre, in der sich die Teilnehmerinnen angenommen fühlen und gerne wiederkommen. Hürden abbauen, Zugänge schaffen Die Gespräche zeigen aber auch, dass der Weg in den Sportverein für viele Frauen noch mit Hürden verbunden ist. Informationen über Angebote, Mitgliedschaften oder Kosten sind oft schwer zugänglich. Gleichzeitig wünschen sich viele Frauen geschützte Räume, in denen sie sich sicher und frei bewegen können. Angebote, die die kulturellen sowie religiösen Bedürfnisse berücksichtigen, erleichtern den Einstieg erheblich. Eine Teilnehmerin beschreibt es so: „Wenn ich mich sicher und respektiert fühle, kann ich mir gut vorstellen, Mitglied in einem Sportverein zu werden.“ Vom Sportangebot in den Sportverein Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Entwicklung am Beispiel von Wasila, einer Teilnehmerin aus Wittenberg, die selbst eine Frauensportgruppe initiiert hat. Aus einer kleinen Yoga-Gruppe entstand durch persönliches Engagement und Mundpropaganda eine wachsende Gemeinschaft. „Sport ist ein Grundbedürfnis und kein Luxus“, sagt sie. Gemeinsam mit dem SV Grün Weiß Wittenberg-Piesteritz e.V. bereitet die Gruppe nun die nächsten Schritte vor. Ziel ist es, den Übergang in den organisierten Sport zu erleichtern. Gleichzeitig wünschen sich die Frauen mehr geschützte Trainingsmöglichkeiten, eine stärkere interkulturelle Öffnung der Vereine und die Förderung von Frauen aus den Communitys, die künftig selbst als Trainerinnen Verantwortung übernehmen möchten. Die Gespräche mit den Teilnehmerinnen zeigen, welche Bedeutung niedrigschwellige Sportangebote für Frauen mit Migrationsgeschichte haben können. Gleichzeitig machen sie deutlich: Es mangelt nicht an Interesse oder Motivation. Im Gegenteil – viele Frauen wünschen sich regelmäßige Bewegung, Gemeinschaft und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Es gibt jedoch noch viele, die bisher nicht erreicht werden. Oft sind es bereits kleine Maßnahmen, die den entscheidenden Unterschied machen: gut sichtbare und mehrsprachige Informationen, persönliche Ansprache, vertrauensvolle Ansprechpersonen und Angebote, die die Lebensrealität der Frauen berücksichtigen. Sind diese Zugänge geschaffen, entstehen Begegnungsorte, an denen Menschen miteinander in Kontakt kommen, voneinander lernen und Teil einer Gemeinschaft werden. Genau hier setzt das Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“ an. Es baut Brücken zwischen Frauen mit Migrationsgeschichte und den Sportvereinen vor Ort und zeigt, dass Sport weit mehr sein kann als Bewegung – er schafft Vertrauen, verbindet Menschen und eröffnet neue Wege in den organisierten Sport. Förderhinweis Das Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“ wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Wie stehen die Parteien vor der Landtagswahl zu Sport & Integration? Mit Blick auf die Landtagswahl 2026 hat der Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. die antretenden Parteien um die Beantwortung sportpolitischer Wahlprüfsteine gebeten. Ziel ist es, die Positionen der Parteien zu zentralen Themen des Sports transparent darzustellen und den Mitgliedsorganisationen sowie der interessierten Öffentlichkeit eine Orientierung zu ermöglichen. Die Positionen der Parteien zur Förderung von Programmen und Unterstützungsangeboten im Bereich Integration, Inklusion und Demokratie finden Sie unter Positionen der Parteien - Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V.

August 10, 2026

Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter leben allein in Sachsen-Anhalt, 479 000 Personen, 23,0 % der Bevölkerung, nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025; 68 000 mehr

Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter leben allein in Sachsen-Anhalt, 479 000 Personen, 23,0 % der Bevölkerung, nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025; 68 000 mehr Pressemitteilung vom 07.08.2026 Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht. Immer mehr Menschen in Sachsen-Anhalt lebten allein • 479 000 Alleinlebende, 23,0 % der Gesamtbevölkerung • 68 000 mehr Alleinlebende als vor 20 Jahren • Mehr alleinlebende Frauen (253 000) als Männer (226 000) Halle (Saale) – 479 000 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter wohnten nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025 allein an ihrem Hauptwohnsitz. Das entsprach 23,0 % der Bevölkerung. Deutlicher Anstieg der Alleinlebenden gegenüber 2005 Gegenüber 2005 stieg die Zahl der Alleinlebenden bis 2025 um 68 000 Personen an. Damit nahm nicht nur die Zahl der alleinlebenden Menschen zu (+16,6 %), sondern auch ihr Anteil an der Bevölkerung, der 2005 bei 16,8 % lag. Mit einem Anteil von 59,2 % waren deutlich mehr als die Hälfte der Alleinlebenden jünger als 65 Jahre. Lebten 2005 noch 242 000 Menschen in dieser Altersgruppe allein, waren es 2025 bereits 284 000 (+17,4 %). Ihr Anteil an der Bevölkerung dieser Altersgruppe stieg von 12,4 % auf 18,8 %. Zwar hat sich auch die Zahl der Alleinlebenden ab 65 Jahren (196 000) erhöht (+15,5 %), jedoch lag dies primär daran, dass im Zuge der allgemeinen Alterung der Gesellschaft in Sachsen-Anhalt mehr Menschen in dieser Altersgruppe lebten. Der Anteil der Alleinlebenden an allen Personen in diesem Alter blieb mit 34,0 % ähnlich hoch wie 2005 (33,5 %). Das Alleinleben stellt keineswegs nur ein Phänomen des höheren Lebensalters dar, sondern betrifft Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Mit 34,9 % war der Anteil unter den 20 bis 29-Jährigen 2025 ähnlich hoch. Alleinlebende mit Migrationshintergrund 10,5 % der Alleinlebenden hatten einen Migrationshintergrund. Insgesamt lebten Personen mit einem Migrationshintergrund jedoch etwas seltener allein, die Quote der Alleinlebenden unter ihnen lag bei 20,2 %. Gleichzeitig konzentrierte sich diese Gruppe überwiegend auf die Altersklasse von 20 bis unter 45 Jahren, die 61,5 % der Alleinlebenden mit Migrationshintergrund ausmachten. Damit waren alleinlebende Menschen mit Migrationshintergrund vergleichsweise jung. Insgesamt betrug ihr Durchschnittsalter 41,7 Jahre, während Alleinlebende ohne Migrationshintergrund im Mittel 59,2 Jahre alt waren. Nr. 207/2026 Halle (Saale), 7. August 2026 ...

August 7, 2026