Umweltbundesamt warnt vor deutlich erhöhten Spurenstoffbelastungen durch anhaltendes Niedrigwasser in Deutschland; Höchste Spurenstoffkonzentrationen vor allem bei Niedrigwasser

Umweltbundesamt warnt vor deutlich erhöhten Spurenstoffbelastungen durch anhaltendes Niedrigwasser in Deutschland; Höchste Spurenstoffkonzentrationen vor allem bei Niedrigwasser Niedrigwasser verschärft die Belastung durch Spurenstoffe | Umweltbundesamt Niedrigwasser verschärft die Belastung durch Spurenstoffe Die Niedrigwassersituation in Deutschland bleibt angespannt. Ende Juli 2026 waren alle großen Flüsse in Deutschland betroffen; vielerorts wurden extrem niedrige Wasserstände und Abflüsse registriert. Auch wenn inzwischen aufgetretenen Niederschläge regional zu einer vorübergehenden Entspannung führten, gab es keine nachhaltige Erholung der Wasserführung. ...

August 11, 2026

Wissenschaftler berichten Hitzerekord in Deutschland; SSP5-8.5 unwahrscheinlich dank erneuerbarer Energien

Wissenschaftler berichten Hitzerekord in Deutschland; SSP5-8.5 unwahrscheinlich dank erneuerbarer Energien Hitzewelle und Klimakrise: Erkenntnisse aus der Forschung Können wir überhaupt noch was tun? Die kurze Antwort: ja, können wir! Die lange Antwort liefern wir in diesem Artikel, in dem wir uns die Klimapfade des IPCC und die aktuellen Daten aus der Klimaforschung genauer ansehen. Die Katastrophenmeldungen zum Klima scheinen sich jedes Jahr aufs Neue zu übertrumpfen: Ende Juni 2026 wurden nun historische Temperaturrekorde in Deutschland von fast 42° C gemessen. Und die Hitze ist noch nicht vorbei. Das Wasser wird auch im Hochgebirge immer knapper und die Tourenbedingungen zum Teil so schlecht , dass örtliche Bergführer zum Beispiel aktuell keine Touren mehr aufs Matterhorn führen. Wir sitzen also mittendrin in der Klimakrise. Und was jetzt? ...

August 10, 2026

Copernicus Klimadienst meldet: Juni/Juli in Westeuropa Hitzerekord; Vier Hitzewellen seit Mai

Copernicus Klimadienst meldet: Juni/Juli in Westeuropa Hitzerekord; Vier Hitzewellen seit Mai Juni und Juli waren in Westeuropa so warm wie noch nie - RADIO RST Bonn (dpa) - Im Juni und Juli war es in Westeuropa so heiß wie nie zuvor in den beiden Sommermonaten. Die Durchschnittstemperatur in der Region, zu der auch Deutschland zählt, betrug in dem Zeitraum 21,62 Grad, wie der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus in Bonn mitteilte. Damit lag sie 2,79 Grad über dem langjährigen Juni-Mittel von 1991 bis 2020. ...

August 10, 2026

Kommunale Spitzenverbände, Bundesländer und ein Bündnis aus rund 40 Organisationen fordern Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz in Deutschland; Zweidrittelmehrheit nötig

Kommunale Spitzenverbände, Bundesländer und ein Bündnis aus rund 40 Organisationen fordern Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz in Deutschland; Zweidrittelmehrheit nötig Hitzeschutz: Klimaanpassung muss Gemeinschaftsaufgabe werden - Gesellschaft für Klima und Demokratie Hitzeschutz: Klimaanpassung muss Gemeinschaftsaufgabe werden Fast 10.000 Menschen sind in diesem Jahr in Deutschland schon an den Folgen von Hitze gestorben. Kommunale Spitzenverbände, Bundesländer und ein Bündnis aus rund 40 Organisationen fordern dieselbe Konsequenz: Klimaanpassung gehören als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz. Die Bundesregierung verfolgt bislang nur einen Prüfauftrag. Wir arbeiten daran, dass dieses Vorhaben endlich umgesetzt wird. ...

August 10, 2026

Donau Rekord-Tiefstand in Budapest; EU fördert Wrackräumung 7 von 21 geborgen

Donau Rekord-Tiefstand in Budapest; EU fördert Wrackräumung 7 von 21 geborgen Wasserarme Donau wird zur Asservatenkammer der Geschichte - RADIO RST Bratislava (dpa) - Der Rekord-Tiefstand der Donau wirft für die Anrainerstaaten erhebliche Probleme auf. Flusskreuzfahrtschiffe kommen nicht mehr weiter, Frachtschiffe fahren mit minimaler Ladung. Atomkraftwerke, die mit dem Wasser der Donau kühlen, müssen ihre Produktion massiv drosseln. Die Landwirtschaft muss gestiegene Kosten für die Bewässerung hinnehmen, Ernteverluste drohen. Zugleich wartet der große Strom, der in diesen Tagen fast zum Rinnsal wurde, mit einem spektakulären Phänomen auf: Dinge, die sonst in den Tiefen des Gewässers verborgen bleiben, werden plötzlich sichtbar. Es ist, als ob der Fluss seine manchmal grausamen, manchmal bizarren Geheimnisse preisgäbe. ...

August 9, 2026

Bundesregierung beim Hitzeschutz in Deutschland; fast 12.000 Hitzetodesfälle bis Ende Juli

Bundesregierung beim Hitzeschutz in Deutschland; fast 12.000 Hitzetodesfälle bis Ende Juli Bundesregierung beim Hitzeschutz zunehmend unter Druck | Presse und Politik Bundesregierung beim Hitzeschutz zunehmend unter Druck Die Bundesregierung gerät beim Thema Hitzeschutz immer stärker unter Zugzwang. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DSTGB) fordert einen „nationalen Kraftakt“ für Wasserversorgung und Klimaanpassung. Präsident Ralph Spiegler sprach sich in der „Rheinischen Post“ (RP) zudem für eine im Grundgesetz verankerte Gemeinschaftsaufgabe für Klimaschutz und Klimaanpassung sowie eine dauerhafte Finanzierung durch Bund und Länder aus. Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt appellierte, Hitzeschutz als gesamtstaatliche Aufgabe zu begreifen. ...

August 7, 2026

Kaniber; entwickelt Aktionsprogramm 'Schwammregionen' zur Wasserrückhaltung in Bayern; Zehn Modellregionen fünf Jahre begleitet.

Kaniber; entwickelt Aktionsprogramm ‘Schwammregionen’ zur Wasserrückhaltung in Bayern; Zehn Modellregionen fünf Jahre begleitet. Während Deutschland über Trockenheit diskutiert, geht Bayern bereits konkrete Lösungen an - Kaniber: “Schwammregionen machen Bayern widerstandsfähiger” Während Deutschland über Trockenheit diskutiert, geht Bayern bereits konkrete Lösungen an - Kaniber: “Schwammregionen machen Bayern widerstandsfähiger” (7. August 2026) München – Während in ganz Deutschland über die Folgen der anhaltenden Trockenheit diskutiert wird, geht Bayern bereits konkrete Lösungen an. Mit dem Aktionsprogramm „Schwammregionen in Bayern“ entwickelt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus gemeinsam mit Kommunen, der Land- und Forstwirtschaft sowie vielen weiteren Partnern Maßnahmen, um Regenwasser künftig dort zu halten, wo es fällt – in Böden, Wäldern, Wiesen und Gewässern, statt es ungenutzt abfließen zu lassen. So entstehen widerstandsfähige Landschaften, die Trockenheit ebenso besser verkraften wie Starkregen. ...

August 7, 2026

NID meldet extreme Niedrigwasserlage in Bayern; Alarmpläne Gewässerökologie greifen in der Praxis

NID meldet extreme Niedrigwasserlage in Bayern; Alarmpläne Gewässerökologie greifen in der Praxis Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge in Bayern Glauber: Alarmpläne Gewässerökologie bewähren sich Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge in Bayern Der aktuelle Bericht des Niedrigwasser-Informationsdienstes (NID) zeigt, die Situation in Bayern ist außergewöhnlich: Für den Zeitraum März bis Juli weisen alle Regierungsbezirke markante Niederschlagsdefizite auf. Gleichzeitig sorgen anhaltend hohe Temperaturen dafür, dass die Pegel von Flüssen, Seen und die Grundwasserstände bayernweit weiter sinken. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte: “Der Klimawandel fordert uns heraus. Hitze, Trockenheit und Niedrigwasser sind ein Stresstest für die Gewässerökologie. Hohe Wassertemperaturen und niedrige Wasserstände stellen Fische, Muscheln und weitere Wasserlebewesen vor große Herausforderungen. Die Alarmpläne zur Gewässerökologie an Main und Donau bewähren sich in der Praxis. Sie ermöglichen ein schnelles und koordiniertes Handeln zum Schutz der Gewässer. Auch jeder Einzelne kann helfen, die empfindlichen Lebensräume zu schützen: Meiden Sie flache Uferbereiche, lassen Sie Tiere und Pflanzen ungestört und gehen Sie sorgsam mit der wertvollen Ressource Wasser um.” ...

August 7, 2026

April 2026 deutlich wärmer, trockener, sonnenscheinreicher Bayern; Niederschlagsdefizit bis 76% im Süden

April 2026 deutlich wärmer, trockener, sonnenscheinreicher Bayern; Niederschlagsdefizit bis 76% im Süden April Heuer war die Witterung im April von Hochdruck dominiert, so- dass es bei viel trockener Luft reichlich Sonnenschein gab. Gleichzeitig kam es aber auch zu großen Tag-Nachtschwankun- gen der Lufttemperatur. Für et- was Niederschlag sorgten drei Tiefdruckgebiete, die die Hoch- druckperioden unterbrachen. Ins­gesamt war er deutlich wär- mer, trockener und sonnen- scheinreicher als normal. Der April startete kalt. An der DWD-Klimastation in Oberst- dorf sank die Lufttemperatur auf -8,2 °C. Das war der tiefste Wert in diesem Monat für Bay- ern. Zur gleichen Zeit regnete es in einigen Regionen kräftig. An Ostern wurde es dann früh- lingshaft warm, an der Donau und südlich davon stieg die Lufttemperatur vom 4. auf den 5. April um 11,5 °C an (DWD 2026). Zehn Wetterstationen meldeten am 5. April Höchst- temperaturen von über 20 °C. Der Erwärmung folgten erste gewittrige Schauer. Im weiteren Verlauf des ersten Monatsdrit- tels herrschte Hochdruck vor. Eine nördliche Strömung sorgte für den Zustrom kühler Luft. Diese erwärmte sich tagsüber, kühlte aber nachts wieder aus, sodass es zu Boden- und sogar Luftfrost kam. Am 10. April zog ein Tiefausläufer mit teils grö- ßeren Niederschlägen durch. In höheren Lagen des Bayerischen Walds gab es sogar Schneere- gen. Im zweiten Monatsdrittel drehte die Luftströmung kurz- zeitig auf Südwest, und führte warme Luft über die Alpen. Da- nach wechselten sich Regen- fälle und heitere Abschnitten ab. In einigen Regionen regnete es lange Zeit nicht. (Augsburg, Rhön, München) (DWD 2026). An 13 WKS gab es vom 20. April an 14–15 Tage keinen Nieder- schlag. Die warme Witterung begünstigte die Vegetations- entwicklung, sodass die Apfel- blüte als Beginn des phänolo­ gischen Vollfrühlings im Mittel zum 19. April eine Woche frü- her als im vieljährigen Mittel stattfand. Das letzte Monats- drittel war dann überregional von Hochdruckeinfluss geprägt. Niederschläge blieben aus, die Luft erwärmte sich und die Waldbrandgefahr stieg. Kalte, teils frostige Nächte hatten die Vegetation etwas ausgebremst. In tieferen Lagen wirkten höhere Tageswerte der Lufttemperatur dem entgegen (DWD 2026). Der April lag mit 9,1° C deutlich über dem langjährigen Mittel 1961–90 (+2,1°). Mit einer Nie- derschlagsmenge von 17,1 l/m² fiel 76 % weniger Regen als im langjährigen Mittel (vierter Platz der trockensten Aprilmonate seit 1881). Obwohl nördlich und südlich der Donau jeweils 17 l/m² Niederschlag fielen, war die Si- tuation im Süden deutlich ext- remer: Dort lag das Nieder- schlagsdefizit bei 76 %, im Nor- den bei 60 %. Besonders tro- cken mit teils weniger als 11 l/m² blieb es im Tertiärhügelland westlich von Landshut (WKS Freising). Im April gingen vor al- lem in Südbayern die Boden- wasservorräte langsam zurück, an der WKS Ebersberg sogar deutlich bis auf etwa 50 % der nutzbaren Feldkapazität (nFK). Die Wasserversorgung der Wald- bäume war aber an allen Wald- klimastationen weiter ausrei- chend (Abbildung 2). Die Sonne schien 234,9 Stunden. Das ent- spricht einer Steigerung von 53 % gegenüber dem langjähri- gen Mittelwert. Damit gehört dieser April zu den zehn son- nenreichsten Aprilmonaten seit 1951 (DWD 2026). Das hydrolo- gische Winterhalbjahr (Novem- ber 2025 bis April 2026) zählte mit 264,2 l/m² wie schon das letzte bayernweit zu den 15 tro- ckensten seit 1881 (-34% zum Mittel 1961–90). Frühjahr 2026: außergewöhnlich trocken Niederschlag – Temperatur – Bodenfeuchte Mittlere Abweichung zum Mittel aller WKS 1961–1990 Temperatur Apr +2,0° Mai +2,5° GOL FLO BBR EBR ROK DIN ALT RIE FRE SON KRE MIT TAF AOE EBE BER WUE ROT HOE Mittlere Abweichung zum Mittel aller WKS 1961–1990 Apr –73% Mai –34% Niederschlag GOL FLO BBR EBR ROK DIN ALT RIE FRE SON KRE MIT TAF AOE EBE BER WUE ROT HOE 1 Absolute Abweichung der Lufttemperatur bzw. prozentuale Abweichung des Niederschlags vom langjährigen Mittel 1961–1990 an den Waldklimastationen. 26 LWF aktuell 4 |2026 Waldklimastationen ...

August 7, 2026

Kommunalservice Jena (KSJ) nawadnia drzewa miejskie w Jenie; 2 273 młode drzewa podlewane

Kommunalservice Jena (KSJ) nawadnia drzewa miejskie w Jenie; 2 273 młode drzewa podlewane Susza i stres wodny: drzewa miejskie w Jenie znajdują się pod presją | Jena Rathaus Adres Am Anger 15 07743 Jena Deutschland Am Anger 15 07743 Jena Deutschland Skutki zmian klimatycznych są wyraźnie odczuwalne również w Jenie – zwłaszcza w przypadku drzew miejskich. Dłuższe okresy upałów, brak opadów i wyschnięte gleby coraz bardziej odbijają się na drzewach. W związku z tym przedsiębiorstwo Kommunalservice Jena (KSJ) coraz intensywniej inwestuje w nawadnianie, pielęgnację oraz sadzenie nowych drzew dostosowanych do zmian klimatycznych, aby zapewnić długoterminowe przetrwanie drzewostanu. ...

August 7, 2026