Bundeskabinett beschließt Frühstartrente in Deutschland; Rund 107.000 Euro bis Renteneintritt

Bundeskabinett beschließt Frühstartrente in Deutschland; Rund 107.000 Euro bis Renteneintritt Kabinett beschließt Frühstartrente: Startkapital für die Altersvorsorge der jungen Generation - Bundesfinanzministerium - Presse Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Gesetzentwurf zur Einführung einer Frühstartrente beschlossen. Mit der Frühstartrente erhalten künftig alle Kinder in Deutschland ein Startkapital für die eigene private Altersvorsorge. Der Bund zahlt dafür für jedes Kind, das sechs Jahre alt wird, bis zum 18. Lebensjahr 10 Euro pro Monat in ein individuelles, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot ein. ...

August 12, 2026

DGB Hessen-Thüringen und Jusos Marburg-Biedenkopf fordern Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren; Sterberisiko steigt bei späterem Rentenbeginn

DGB Hessen-Thüringen und Jusos Marburg-Biedenkopf fordern Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren; Sterberisiko steigt bei späterem Rentenbeginn DGB und Jusos: Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren muss bleiben! | DGB Hessen-Thüringen DGB und Jusos: Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren muss bleiben! Nach einem Meinungsaustausch in dieser Woche sind sich die Jungsozialisten Marburg-Biedenkopf (Jusos) und der heimische DGB einig: Die abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte muss beibehalten werden. Hintergrund des Treffens war die jüngst wieder aufgeflammte Debatte zu den Ende Juni vorgestellten Vorschlägen der Rentenkommission zur Reform der Alterssicherung. Diese sehen unter anderem vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren zu streichen und stattdessen das Renteneintrittsalter schrittweise bis auf 70 Jahre anzuheben. ...

August 11, 2026

SoVD Hamburg fordert Berlin auf, Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren zu stoppen; 3.044 nutzen Rente mit 63 2025

SoVD Hamburg fordert Berlin auf, Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren zu stoppen; 3.044 nutzen Rente mit 63 2025 Sozialverband Hamburg: Hamburg muss sich gegen Renten­ab­bau stellen! Familien | Frauen | Kinder Stadtentwicklung | Wohnen | Mobilität Hamburg muss sich gegen Renten­ab­bau stellen! „Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher muss sich in Berlin ganz klar gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren einsetzen“, fordert Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg. Der Verband fordert ein eindeutiges politisches Statement Hamburgs gegen die Pläne, den abschlagsfreien Renteneintritt für besonders langjährig Versicherte abzuschaffen. ...

August 11, 2026

Linke Kürzungspläne bei Sozialleistungen treffen acht Millionen Menschen in Deutschland; Armutsquoten könnten stark steigen

Linke Kürzungspläne bei Sozialleistungen treffen acht Millionen Menschen in Deutschland; Armutsquoten könnten stark steigen Linke: Kürzungspläne träfen acht Millionen Menschen - RADIO RST Berlin (dpa) - Angekündigte Kürzungen bei Sozialleistungen betreffen nach Schätzungen der Linken rund acht Millionen Menschen in Deutschland. Dabei geht es unter anderem um geplante Einschnitte bei Pflegeleistungen, Wohngeld, Elterngeld, Kindersofortzuschlag, Unterhaltsvorschluss und um Verzögerungen bei der Bafög-Anpassung. «Die Kürzungspolitik trifft mit hoher Präzision die Einkommensschwächsten dieser Gesellschaft», heißt es in einem Papier des Linken-Vorstandsmitglieds Ulrich Schneider, früher Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. In einer Pressekonferenz sagte er: «Sollte das alles Realität werden, werden die Armutsquoten in Deutschland nochmal mächtig hochgehen, das steht fest.» ...

August 11, 2026

AOK Bayern analysiert Pflegeheim-Eigenanteile in Bayern; Belastung bleibt hoch trotz Zuschlägen

AOK Bayern analysiert Pflegeheim-Eigenanteile in Bayern; Belastung bleibt hoch trotz Zuschlägen AOK-Analyse: Eigenanteile von Pflegeheim-Bewohnern | Presse | AOK Bayern Anstieg um über 50 Euro seit Jahresanfang Hohe finanzielle Belastung für Pflegeheimbewohner AOK Bayern fordert grundlegende Strukturreform Die finanzielle Belastung von Pflegebedürftigen in bayerischen Pflegeheimen ist seit Jahresanfang erneut gestiegen. Bewohnerinnen und Bewohner zahlen im Freistaat aktuell durchschnittlich 2.609 Euro pro Monat aus eigener Tasche. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… ( WIdO Das WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) liefert als Forschungs- und Beratungsinstitut der… ). Zum Jahreswechsel lagen die Eigenanteile noch bei durchschnittlich 2.558 Euro, also rund zwei Prozent niedriger. Bayern liegt weiterhin leicht unter dem Bundesdurchschnitt, der derzeit 2707 Euro beträgt. ...

August 10, 2026

Tausende ver.di-Mitglieder demonstrieren am Wochenende landesweit gegen Kürzungen im Gesundheitswesen in Deutschland; Bundestag verabschiedete GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz mit knapper Mehrheit

Tausende ver.di-Mitglieder demonstrieren am Wochenende landesweit gegen Kürzungen im Gesundheitswesen in Deutschland; Bundestag verabschiedete GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz mit knapper Mehrheit Sozialkürzungen stoppen – auf die Straße!, GKV, Reform | ver.di Sozialkürzungen stoppen – auf die Straße! Tausende sind gegen die Kürzungen im Gesundheitswesen auf die Straße gegangen. Dennoch hat der Bundestag das sogenannte GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz im Juli 2026 mit knapper Mehrheit verabschiedet – mit potenziell fatalen Folgen für Patient*innen, Versicherte und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Noch mehr Krankenhäuser drohen nun, in finanzielle Schieflage zu geraten. Zugleich hat der Bundestag bestehende Instrumente zur Personalbemessung abgeschafft. Weniger Geld und weniger Vorgaben zum Personaleinsatz – eine toxische Mischung, die zu Personalabbau und schlechterer Versorgung führt. Wir wehren uns weiter und setzen uns auf betrieblicher, tariflicher und politischer Ebene für gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung ein. ...

August 10, 2026

Thorsten Frei fordert Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren in Berlin; Härtefall- und Übergangsregelungen vorgesehen

Thorsten Frei fordert Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren in Berlin; Härtefall- und Übergangsregelungen vorgesehen Rente: Frei verweist auf Härtefall- und Übergangsregelungen - RADIO RST Berlin (dpa) - Unionsfraktionschef Thorsten Frei beharrt auf Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren, sieht aber auch die Notwendigkeit einer sozialen Abfederung. «Eine Härtefallregelung bei der Abschaffung der “Rente mit 63” ist in jedem Fall angezeigt», sagte der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. «Und auch über eine Übergangsregelung wird man reden.» ...

August 8, 2026

DGB Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt fordert Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren in Niedersachsen; Altersarmut droht durch Rentenaltererhöhung

DGB Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt fordert Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren in Niedersachsen; Altersarmut droht durch Rentenaltererhöhung „Rente mit 63“ muss bleiben | DGB Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt „Rente mit 63“ muss bleiben Erklärung des DGB Niedersachsen und seiner acht Mitgliedsgewerkschaften an Ministerpräsident Olaf Lies Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Lies, mit Wohlwollen haben wir Ihre Äußerungen zum Erhalt der „Rente mit 63“ wahrgenommen. Viele Ministerpräsident*innen, darunter auch Sie, haben gefordert, die „Rente mit 63“ zu sichern und das Rentenpaket kritisch zu hinterfragen. Diese Position unterstützen wir: Als Gewerkschaften fordern wir den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. ...

August 7, 2026

Thüringer Landesamt für Statistik Gender Pension Gap Thüringen; 15,4 Prozent im Jahr 2025

Thüringer Landesamt für Statistik Gender Pension Gap Thüringen; 15,4 Prozent im Jahr 2025 Verbreitung der Pressemitteilung mit Quellenangabe erwünscht. Seite 1 von 2 Thüringer Landesamt für Statistik Postfach 90 01 63 99104 Erfurt www.statistik.thueringen.de Pressemitteilung 194/2026 Weitere Auskünfte erteilt: Referat Bevölkerungs- und Haus- haltsstatistiken Telefon +49 (0) 361 57331-9680 Pressestelle Telefon +49 (0) 361 57331-9113 presse@statistik.thueringen.de Erfurt, 7. August 2026 Gender Pension Gap in Thüringen bei 15,4 Pro- zent Nach den Erstergebnissen der europäischen Erhebung über Einkommen und Le- bensbedingungen (EU-SILC)1) betrug im Jahr 2025 der Gender Pension Gap2) in Thü- ringen 15,4 Prozent. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, war das eine geschlechterspezifische Altersvorsorgelücke von 3 582 Euro. Betrachtet wurden dabei die durchschnittlichen Alterseinkünfte pro Jahr. Bei Männern lagen diese bei 23 212 Euro und bei Frauen betrugen sie 19 630 Euro. Dabei wurden Per- sonen in die Berechnung einbezogen, die 65 Jahre und älter waren und eine Rente, Pension oder individuelle Vorsorge erhielten. Dieser Wert von 15,4 Prozent lag weit unter dem bundesweiten Gender Pension Gap von 36,2 Prozent. In Deutschland betrugen die durchschnittlichen Bruttoalter- seinkünfte der Männer 28 370 Euro und die der Frauen 18 111 Euro. Eine andere Möglichkeit der Berechnung bezieht neben den Bruttoalterseinkünften zusätzlich die Hinterbliebenenalterseinkünfte mit ein. Da Frauen mehr Hinterblie- benenalterseinkünfte erhielten, verringerte sich bei dieser Betrachtung die Renten- lücke. In Thüringen lag diese im Jahr 2025 nur noch bei 5,2 Prozent (-10,2 Prozent- punkte). Männer in Thüringen erhielten demnach durchschnittlich 23 878 Euro und Frauen 22 638 Euro im Jahr. Der Unterschied betrug 1 240 Euro und verringerte sich damit um 2 342 Euro im Vergleich dazu, wenn die Hinterbliebenenalterseinkünfte nicht berücksichtigt wurden. Wurden die Hinterbliebenenalterseinkünfte bei der Betrachtung für ganz Deutsch- land einbezogen, sank der Gender Pension Gap ebenfalls. Im Vergleich zur Berech- nung ohne die Hinterbliebenenalterseinkünfte verringerte sich der Unterschied zwischen Männern und Frauen um 12,0 Prozentpunkte auf einen Wert von 24,2 Pro- zent. Die durchschnittlichen Alterseinkünfte eines Mannes lagen bei 28 719 Euro und die einer Frau bei 21 760 Euro. ...

August 7, 2026

Dirk Wehner fordert Rentenbonus für Wehr- und Zivildienstleistende in Deutschland; Bundestag prüft Petitionsentwurf

Dirk Wehner fordert Rentenbonus für Wehr- und Zivildienstleistende in Deutschland; Bundestag prüft Petitionsentwurf Haben Wehr- und Zivildienstleistende einen Rentenbonus verdient? - Reservistenverband Haben Wehr- und Zivildienstleistende einen Rentenbonus verdient? Was haben die Mütterrente und der Grundwehrdienst beziehungsweise Zivildienst miteinander zu tun? Auf den ersten Blick natürlich nichts. Doch mit der politischen Brille betrachtet, ergibt sich eine Frage: Wenn Mütter für die Kindererziehungszeiten bei der Rente bessergestellt werden, haben dann ehemalige Wehr- und Zivildienstleistende einen ähnlichen Anspruch? ...

August 7, 2026