Nargiz Absalamova (Abzas Media) in Haft in Lankaran, Aserbaidschan, medizinische Untersuchung verweigert; Gesundheit verschlechtert massiv, vier Monate ohne Untersuchung

Nargiz Absalamova (Abzas Media) in Haft in Lankaran, Aserbaidschan, medizinische Untersuchung verweigert; Gesundheit verschlechtert massiv, vier Monate ohne Untersuchung Aserbaidschan: Inhaftierte Journalistin muss medizinisch versorgt werden! | Amnesty International Aserbaidschan: Inhaftierte Journalistin muss medizinisch versorgt werden! Die aserbaidschanischen Journalist*innen Sevinj Vagifgyzy, Nargiz Absalamova und Ulvi Hasanli (v.l.) Die Journalistin Nargiz Absalamova von Abzas Media wurde wegen politisch motivierter Vorwürfe zu acht Jahren Haft verurteilt. Trotz schwerer gesundheitlicher Beschwerden verweigert ihr die Gefängnisverwaltung seit Monaten jede medizinische Hilfe. ...

June 17, 2026

Russischer Künstler und Putin-Kritiker erschossen in Biala Podlaska, Osten Polens; Motiv unklar, Täter flüchtig

Russischer Künstler und Putin-Kritiker erschossen in Biala Podlaska, Osten Polens; Motiv unklar, Täter flüchtig Russischer Künstler in Polen erschossen - RADIO RST Lublin (dpa) - Ein russischer Künstler und Putin-Kritiker ist im Osten Polens auf offener Straße erschossen worden. Auf den 44-Jährigen seien mehrere Schüsse abgegeben worden, sagte ein Polizeisprecher der Woiwodschaft Lublin der polnischen Nachrichtenagentur PAP zufolge. Tatort war demnach die Stadt Biala Podlaska, die etwa 35 Kilometer vor der Grenze zu Belarus liegt. ...

June 16, 2026

Johannes Beleites legt Kranz am Moritzplatz in Magdeburg nieder; mindestens 21 Tote in Sachsen-Anhalt.

Johannes Beleites legt Kranz am Moritzplatz in Magdeburg nieder; mindestens 21 Tote in Sachsen-Anhalt. Kontakt: Schleinufer 12, 39104 Magdeburg Telefon: 03 91 / 5 60-15 01 Telefax: 03 91 / 5 60-15 20 E-Mail: pressestelle@lza.lt.sachsen-anhalt.de Internet: https://aufarbeitung.sachsen-anhalt.de PRESSEMITTEILUNG Nr. A021 / 2026 Magdeburg, 16.06.2026 Aufarbeitungsbeauftragter Johannes Beleites zum Gedenktag für den Volksaufstand vom 17. Juni 1953: „1953 riskierten viele in Sachsen-Anhalt ihr Leben für Freiheit und Menschenrechte.“ Am Morgen des 17. Juni 1953 gingen überall in der DDR sowie in vielen Städten und Dörfern Sachsen-Anhalts zehntausende Menschen auf die Straße. In den In- dustriezentren Leuna, Schkopau, Bitterfeld und Wolfen, in den Großstädten Mag- deburg und Halle, in Dessau-Roßlau, Eisleben, Wernigerode und vielen anderen Orten traten Arbeiter in den Streik und versammelten sich zu Demonstrationen und Großkundgebungen. Auch auf dem Land protestierten Bauern und Landar- beiter. Viele traten aus den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPGs) aus, in die sie die SED-Diktatur gezwungen hatte. Die Menschen verlang- ten bessere wirtschaftliche Lebensverhältnisse, den Sturz der SED-Regierung, die Freilassung aller politischen Gefangenen, freie Wahlen und die Wiederverei- nigung Deutschlands. Nur mit Hilfe sowjetischer Panzer konnte sich die SED wei- ter an der Macht halten. „1953 riskierten viele in Sachsen-Anhalt ihr Leben für Freiheit und Menschenrechte“, betonte der Beauftragte des Landes Sachsen-An- halt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Johannes Beleites, am Vorabend des Ge- denktags an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953. „Ihr Mut sollte uns heute auch an das große Glück erinnern, dass die Deutschen seit fast 36 Jahren in einem vereinten freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat leben, der unterschiedslos die Menschenrechte, unabhängig von Herkunft, Glauben, Geschlecht und Alter, ga- rantiert.“ Bei der gewaltsamen Niederschlagung des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 haben allein in Sachsen-Anhalt mindestens 21 Menschen ihr Leben verloren. Un- zählige wurden verletzt. Nach dem Aufstand schlug die SED-Diktatur erbar- mungslos zu und führte Massenverhaftungen durch. Drei Männer und eine Frau wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet. Andere erhielten lange Haftstrafen. Viele der Streikführer und Demonstranten flohen nach Westdeutschland und fan- den dort Aufnahme. Am morgigen Gedenktag wird der Aufarbeitungsbeauftragte Johannes Beleites um 15.00 Uhr an der Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Moritzplatz in Magdeburg teilnehmen und einen Kranz niederlegen. Während des Aufstandes waren auch aus dem dortigen Gefängnis die Gefangenen befreitet worden, später wurden dort viele Aufstandsteilnehmer inhaftiert. Anschließend legt Beleites einen weiteren Kranz am Gedenkstein für Ernst Jennrich im Remb- randtweg 1a in Magdeburg nieder. Das Oberste Gericht der DDR hatte Jenrich trotz fehlender Beweise wegen Beteiligung am Aufstand zum Tode verurteilt. Am 20. März 1954 wurde er in Dresden mit dem Fallbeil enthauptet. 1991 wurde er vollständig rehabilitiert. ...

June 16, 2026

Dreijähriges Kind verletzt an der Elsterwerdaer Straße, Dresden-Prohlis; Unbekannter Radfahrer flüchtete, Zeugen gesucht

Dreijähriges Kind verletzt an der Elsterwerdaer Straße, Dresden-Prohlis; Unbekannter Radfahrer flüchtete, Zeugen gesucht Kind bei Unfall verletzt - Zeugen gesucht | Von Bundesstraße abgekommen | Baum stürzte auf Auto Kind bei Unfall verletzt - Zeugen gesucht | Von Bundesstraße abgekommen | Baum stürzte auf Auto 15.06.2026, 13:32 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell) Medieninformation Polizeidirektion Dresden Nr. 293|26 Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Gestern Nachmittag sind zwei Jugendliche (beide 15) von etwa 20 Personen in der Nähe des Neuen Brückenwegs in der Dresdner Heide unvermittelt mit Schlägen und Tritten attackiert worden. ...

June 15, 2026