Staatssekretariat für Migration (SEM) überprüft Entwicklung der Nothilfekosten in der Schweiz; Negativer Saldo 34,4 Mio CHF
Monitoring Sozialhilfestopp. Jahresbericht 2025: Ergebnisse in Kürze | neurechtliche Fälle
Gesuche mit Datum ab 1. März 2019 Entscheide und Beziehende Bezugsquote und Bezugsdauer Beobachtungsperiode 2024 Bezugsdauer in Tagen 81 77 q Gesamtperiode 2019 - 2024 2019 - 2025 Bezugsquote in % 29 32 p Bezugsdauer in Tagen 89 92 p Abgeltung und Kosten (in Millionen Franken) Kosten pro Entscheid (in Franken) Wichtigste Herkunftsländer (nach Nothilfebeziehenden) Abgangsanalyse der Nothilfeberechtigen Monitoring Sozialhilfestopp Dublin-Verfahren | Jahresbericht 2025 Ergebnisse in Kürze | neurechtliche Fälle Das Staatssekretariat für Migration (SEM) überprüft die Entwicklung der Nothilfekosten zusammen mit der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK). Zu diesem Zweck wird ein Informationssystem Monitoring Sozialhilfestopp geführt. Die meisten Nothilfebeziehenden kamen aus Eritrea (580 Personen). Sie stehen mit 1'148 negativen Entscheiden an der 6. Stelle bei den Entscheiden. Afghanistan weist die zweitgrösste Anzahl Nothilfebeziehender auf (395 Beziehende) und steht mit 4'315 negativen Entscheiden an 1. Stelle bei den Entscheiden. An dritter Stelle bei der Anzahl Nothilfebeziehender stehen Staatsangehörige aus Somalia mit 332 Beziehenden. Mit 880 negativen Entscheiden stehen sie bei den Entscheiden an 7. Stelle. Von den 7005 Beziehenden reisten 33 % aus (2342). 39 % erhielten eine andere Regelung (2537/2702 Personen stellten ein Asyl-/Mehrfachgesuch). 20 % sind auf unbekanntem Wege aus dem System ausgeschieden (1368). Die restlichen 9 % haben im 4. Quartal Nothilfe beansprucht (593). Ohne Nothilfebezug reisten rund 33 % der 16 224 Personen aus (5305). Rund 5 % schieden durch eine andere Reglung aus dem System aus (681/761 Personen stellten ein Asyl-/Mehrfachgesuch). Die restlichen 63 % schieden auf unbekannte Weise aus dem System aus (10 158). Im Berichtszeitraum fielen pro rechtskräftigem Entscheid Nothilfekosten von 1'928 Franken an. Demgegenüber stehen Pauschalabgeltungen von durchschnittlich 608 Franken pro Entscheid. Damit liegt der Pauschalvenbrauch um 217% höher als die Pauschalhöhe. Im Berichtszeitraum belief sich die Bezugsdauer auf 77 Tage. In der Gesamtperiode haben 32% der Personen nach einem Dublin-NEE Nothilfe beansprucht. Die Bezugsdauer belief sich auf 92 Tage. 2025 Im Berichtszeitraum sind 5'136 Dublin-NEE in Rechtskraft getreten, davon haben 2'903 Personen Nothilfe beansprucht. Im Berichtszeitraum betrugen die Nothilfekosten 16,4 Millionen Franken, die Bundesabgeltungen 5,4 Millionen Franken. Insgesamt ergibt sich ein negativer Saldo von rund 34,4 Millionen Franken. Ein Kanton verfügt weiterhin über Reserven, 21 Kantone weisen ein Defizit auf. Vier Kantone erhielten keine Entscheide. 1.4 3.2 3.6 5.4 0.0 3.9 12.6 13.6 16.4 -34.4 2022 2023 2024 2025 Reserven Bundesabgeltung Nothilfekosten Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Staatssekretariat für Migration SEM 1922 2411 3401 6421 5368 5136 445 672 1154 2652 2778 2903 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Entscheide Beziehende 580 395 332 192 180 Eritrea Afghanistan Somalia Türkei Äthiopien 2025 Vorjahr 2342 5305 2702 761 1368 10158 593 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Mit NHB (7005) Ohne NHB (16224) Ausreise Andere Regelung Unbekannt Nothilfebezug 4. Quartal 456 669 846 1'304 1'620 1'928 Ø Pauschalabg.: 608 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Kosten pro Entscheid Seite 1 | 4 j
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