Katholische Kirche in England begrüßt Scheitern des Suizidbeihilfe-Gesetzes in London; Oberhaus scheitert; neuer Vorstoß in nächste Legislaturperiode

Katholische Kirche in England begrüßt Scheitern des Suizidbeihilfe-Gesetzes in London; Oberhaus scheitert; neuer Vorstoß in nächste Legislaturperiode Katholische Kirche begrüßt Stopp von Suizidbeihilfe-Gesetz in England - katholisch.de Katholische Kirche begrüßt Stopp von Suizidbeihilfe-Gesetz in England London‐ Vorerst kein Beschluss zu einem umstrittenen Gesetz im britischen Parlament: Die katholische Kirche in England begrüßt das Scheitern des Entwurfs zu assistiertem Suizid und fordert Alternativen. Die katholische Kirche in England hat das vorläufige Scheitern des geplanten Suizidbeihilfe-Gesetzes begrüßt. Der in der englischen Bischofskonferenz für den Lebensschutz zuständige Erzbischof von Liverpool, John Sherrington, forderte die Abgeordneten am Dienstag auf, sich stattdessen auf Maßnahmen zur Verbesserung der Palliativ- und Hospizversorgung zu konzentrieren. ...

April 28, 2026

Gabriela Wozniak fordert dogmatische Ebene beim spirituellen Missbrauch in der Kirche Freiburg; Autoritätsmissbrauch durch Stellvertretung bedroht Gewissensfreiheit

Gabriela Wozniak fordert dogmatische Ebene beim spirituellen Missbrauch in der Kirche Freiburg; Autoritätsmissbrauch durch Stellvertretung bedroht Gewissensfreiheit Theologin: Bei spirituellem Missbrauch auch dogmatische Ebene beachten - katholisch.de Theologin: Bei spirituellem Missbrauch auch dogmatische Ebene beachten Freiburg‐ Spiritueller Missbrauch in der Kirche wird immer stärker beleuchtet. Die Theologin Gabriela Wozniak sieht dabei die dogmatische Ebene noch etwas unterbelichtet – gerade, wenn es um Begriffe wie “Vollmacht” geht. Die Augsburger Theologin Gabriela Wozniak fordert, bei der Auseinandersetzung mitspirituellem Missbrauchin der Kirche auch die dogmatische Ebene stärker in den Blick zu nehmen. Es dränge sich die Frage auf, “wie es geschehen kann, dass dieselben Glaubensinhalte, die für viele Gläubige tragend und identitätsstiftend sind, zugleich dafür genutzt werden können, spirituelle Abhängigkeiten zu erzeugen, die sich kaum durchbrechen lassen”,schreibt Wozniak in einem Essay für die “Herder Korrespondenz” (Mai-Ausgabe). Nur dort, wo verstanden werde, wie das Heilige pervertiert werden könne, lasse sich neu begreifen, worin seine eigentliche Wahrheit bestehe. ...

April 28, 2026

Oliver Wintzek, Mainzer Dogmatiker, warnt vor Ideologisierung der Alten Messe in Freiburg; innerkirchlicher Kulturkampf um Liturgie als Politikum

Oliver Wintzek, Mainzer Dogmatiker, warnt vor Ideologisierung der Alten Messe in Freiburg; innerkirchlicher Kulturkampf um Liturgie als Politikum Dogmatiker warnt vor Ideologisierung der “Alten Messe” - katholisch.de Dogmatiker warnt vor Ideologisierung der “Alten Messe” Freiburg‐ Die Debatte um die “Alte Messe” entzündet sich laut Theologe Oliver Wintzek nicht nur am Ritus. Dahinter stünden Machtfragen, Identitätspolitik und ein Streit über den Kurs der Kirche. Die Debatte um die sogenannte “Alte Messe” ist nach Einschätzung des Mainzer Dogmatikers Oliver Wintzek weit mehr als ein Streit um liturgische Formen. In einem Beitrag in der Herder Korrespondenz (Mai) bezeichnet er die Auseinandersetzung als “innerkirchlichen Kulturkampf”. Die Liturgie fungiere heute vielfach als Marker für konservative, traditionalistische oder fundamentalistische Strömungen. Wintzek zufolge dient sie teils als Vehikel für politische und kirchliche Anliegen. Dazu zählten die Bekämpfung einer “Genderideologie”, die vermeintliche Rettung der “klassischen Familie” mit klarer Rollenverteilung sowie das Narrativ einer “Lehre der Kirche aller Zeiten”. ...

April 28, 2026

ACK Sachsen-Anhalt und ACK Niedersachsen treffen in Hannover zum Thema Kirche und Staat; Stärkt Zusammenhalt in pluraler Gesellschaft

ACK Sachsen-Anhalt und ACK Niedersachsen treffen in Hannover zum Thema Kirche und Staat; Stärkt Zusammenhalt in pluraler Gesellschaft Vor den Wahlen: Christliche Kirchen betonen „Wir stehen zusammen“ Die Delegiertenversammlungen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Sachsen-Anhalt und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Niedersachsen trafen sich in Hannover zum Thema „Kirche und Staat – Christsein und Demokratie“. Das Treffen wurde von der Landtagspräsidentin Hanna Naber mit einem Impulsreferat eröffnet. Mit Blick auf die kirchenpolitischen Positionen der AfD und die anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen bekräftigten die knapp 40 Delegierten beider regionaler Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen: „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren! Als Christinnen und Christen in einer pluralen Gesellschaft haben wir den Auftrag zu einen. Zum Wesen der Ökumene gehört es, Zusammengehörigkeit herzustellen und das solidarische Miteinander zu stärken.“ ...

April 27, 2026