Basilika Birnau Gottesdienstordnung Birnau; Messezeiten 23.–30. August
.Kapel 1
ENZYKLIKA DILEXIT NOS DES HEILIGEN VATERS FRANZISKUS ÜBER DIE MENSCHLICHE UND GÖTTLICHE LIEBE DES HERZENS JESU CHRISTI IV. DIE LIEBE, DIE ZU TRINKEN GIBT
Eine neue Liebeserklärung 121. Dieses intensive Erkennen der Liebe Jesu, das uns die heilige Margareta Maria übermittelt hat, bietet uns wertvolle Impulse für unsere Vereinigung mit ihm. Das bedeutet nicht, dass wir uns verpflichtet fühlen, alle Einzelheiten dieses geistlichen Weges anzunehmen oder zu übernehmen, bei dem sich, wie es oft der Fall ist, das göttliche Handeln mit menschlichen Elementen vermischt, die mit den Wünschen, Sorgen und den inneren Vorstellungen der Betroffenen verbunden sind. [114] Solch eine Anregung muss immer wieder im Licht des Evangeliums und der gesamten reichen geistlichen Tradition der Kirche neu gelesen werden, wobei wir anerkennen, wie viel Gutes sie in zahlreichen Schwestern und Brüdern bewirkt hat. Dies ermöglicht es uns, Gaben des Heiligen Geistes in dieser Erfahrung des Glaubens und der Liebe zu erkennen. Wichtiger als die Einzelheiten ist der Kern der Botschaft, der uns vermittelt wird und der in jenen Worten zusammengefasst werden kann, die die heilige Margareta gehört hat: »Siehe hier das Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat, dass es sich nicht schonte, sondern sich völlig hingab und verzehrte, um ihnen seine Liebe zu beweisen«. [115] 122. Diese Erscheinung ist eine Einladung, in der Begegnung mit Christus zu wachsen, dank eines uneingeschränkten Vertrauens, bis zur Erlangung einer vollen und endgültigen Vereinigung: »Das göttliche Herz Jesu muss so sehr an die Stelle des unseren treten, dass er allein in uns und für uns lebt und handelt; dass sein Wille […] absolut ohne jeglichen Widerstand von unserer Seite handeln kann; und schließlich, dass seine Zuneigungen, seine Gedanken und seine Sehnsüchte die unseren ersetzen, vor allem aber seine Liebe, die ihn selbst in uns und für uns lieben wird. Auf diese Weise werde uns sein liebendes Herz alles in allem, so dass wir mit dem heiligen Paulus werden sagen können, nicht mehr wir leben, sondern er lebt in uns«. [116]
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