Fraunhofer IGB Forscher entwickeln Dampftrocknung mit überhitztem Wasserdampf in Deutschland; Energieverbrauch bis zu 80 Prozent senken

Fraunhofer IGB Forscher entwickeln Dampftrocknung mit überhitztem Wasserdampf in Deutschland; Energieverbrauch bis zu 80 Prozent senken rocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient August 2026 Seite 1 | 3 Forschung Kompakt — Dekarbonisierung in der Industrie Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient Industrielle Trocknungsprozesse sind energieintensiv und klimaschädlich, da die Luft durch fossile Energien erhitzt wird. Mit einem neuen Ansatz dekar- bonisieren Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Biover- fahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Prozess: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf. Kombiniert mit ei- ner Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrock- nungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas. Die Trocknung ist ein wichtiger und häufig eingesetzter Prozess in zahlreichen Industriebran- chen wie der Papier-, der Zement- oder der Chemieindustrie. Bei der Produktion, Aufberei- tung oder Verarbeitung etwa von Mineralien, Lebens- oder Waschmitteln stellt sie einen we- sentlichen Prozessschritt dar. Unzählige Materialien, Produkte und Rohstoffe werden getrock- net, um sie haltbar zu machen, weiterverarbeiten zu können oder die Qualität zu sichern. Der- zeitige Trocknungsprozesse arbeiten mit Heißluft. Forschende am Fraunhofer IGB gehen einen anderen Weg: Im Projekt LowCarbDry ersetzen sie Heißluft durch überhitzten Wasserdampf bei Atmosphärendruck (SHS, superheated steam) und elektrifizieren den Trocknungsprozess zudem mittels einer Wärmepumpe. Bei dieser Entwicklung arbeiten sie eng mit der Evonik Operations GmbH und der Pergande Group zusammen. Ziel des Vorhabens ist eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs sowie die Sektorkopplung durch die Verlagerung von fossilen Energieträgern wie Erdgas hin zu erneuerbarem Strom. So wollen die Partner durch die Nut- zung von strombasiertem Heißdampf (überhitztem Wasserdampf) den Energiebedarf für das Trocknen um den Faktor 2 bis 4 senken – je nach Trocknungsart und Temperaturniveau. Überhitzter Wasserdampf senkt Energieverbrauch »Die industrielle Trocknung verbraucht viel Energie. Bei der Heißlufttrocknung muss, um die Feuchtigkeit verdunsten zu lassen, Luft erwärmt werden. Hierzu wird in der Regel Erdgas ver- brannt, was den CO₂-Ausstoß massiv in die Höhe treibt. Vor allem aber geht hierbei ein Teil der Energie durch die warme Abluft in die Atmosphäre verloren«, weiß Dr. Antoine Dalibard, Wissenschaftler am Fraunhofer IGB. »Anstatt feuchte Produkte mit heißer Luft zu trocknen, nutzen wir überhitzten, trockenen Dampf in einem geschlossenen Kreislauf. Aufgrund des ge- schlossenen Prozessgaskreislaufs werden Wärmeverluste nach außen minimiert und das Ver- fahren energieeffizienter als herkömmliche Heißlufttrocknungsverfahren«, erklärt der Wissen- schaftler. Der aus der Produkttrocknung freigesetzte Überschussdampf kann anschließend kondensiert werden. Hierbei entsteht Kondensationswärme mit einer Temperatur von ca. 90 ...

August 3, 2026

Fraunhofer IPMS and GlobalFoundries FRAM memory integrated in Dresden; enables energy-efficient AI at edge

Fraunhofer IPMS and GlobalFoundries FRAM memory integrated in Dresden; enables energy-efficient AI at edge Ferroelectric Memory—Fast, Energy-Efficient Data Storage Ferroelectric Memory—Fast, Energy-Efficient Data Storage Energy savings, faster calculations and permanent data storage: In collaboration with GlobalFoundries, research scientists at the Fraunhofer Institute for Photonic Microsystems IPMS have developed a novel storage technology that meets precisely these requirements. The team has succeeded in integrating hafnium oxide-based ultra-fast ferroelectric FRAM memory into an existing industrial manufacturing technology. They have been singled out to receive the Stifterverband Science Prize Forschung im Verbund (Joint Research) for their efforts. ...

August 3, 2026

Wenke Weinreich appointed second director at Fraunhofer IPMS, Dresden; Enhances industry-ready 300 mm wafer capabilities

Wenke Weinreich appointed second director at Fraunhofer IPMS, Dresden; Enhances industry-ready 300 mm wafer capabilities Fraunhofer IPMS Appoints Wenke Weinreich as Second Director Institute expands leadership team Fraunhofer IPMS Appoints Wenke Weinreich as Second Director Press release August 03, 2026 The Fraunhofer Institute for Photonic Microsystems IPMS is expanding its leadership team: Wenke Weinreich has been appointed the institute’s second director, effective immediately. In her new role, she will be working alongside Institute Director Harald Schenk and guiding the institute’s strategic and scientific direction. At the same time, she will take on the professorship in Functionalized Microelectronics for Heterogeneous Systems at the Dresden University of Technology. ...

August 3, 2026

Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS; Stärkt 300-mm-Fertigungsexpertise am IPMS

Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS; Stärkt 300-mm-Fertigungsexpertise am IPMS Prof. Wenke Weinreich zweite Institutsleiterin Fraunhofer IPMS August 2026 Seite 1 | 3 Presseinformation — Erweiterte Institutsleitung Prof. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS erweitert seine Institutsleitung: Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich übernimmt ab sofort die Position der zweiten Institutsleiterin und unterstützt damit den Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Harald Schenk in der strategischen und wissenschaftlichen Führung des Instituts. Gleichzeitig tritt sie an der Technischen Universität Dresden die Professur für Funktionalisierte Mikroelektronik für heterogene Systeme an. Mit Prof. Weinreich gewinnt das Fraunhofer IPMS eine ausgewiesene Expertin für die Fertigung fortschrittlicher Technologien auf 300-mm-Wafern. Sie bringt umfassende Erfahrung aus leitenden Funktionen am Fraunhofer IPMS mit: Seit 2022 war sie bereits stellvertretende Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS, zusätzlich führte sie das Center Nanoelectronic Technologies (CNT), einen der technologisch führenden 300-mm- Mikroelektronikstandorte in Deutschland. Der dort im Industriestandard betriebene 300-mm- Reinraum spielt eine zentrale Rolle für Forschung und Pilotfertigung im Bereich Advanced CMOS, FEoL-/BEoL-Prozessmodule, Speichertechnologien, Quantum Computing und neue, nachhaltige Materialsysteme. »Die Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die technologische Souveränität Europas«, sagt Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. »Mit der Berufung von Prof. Weinreich stärkt das Fraunhofer IPMS gezielt ein technologisch und industriepolitisch hochrelevantes Zukunftsfeld. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie und ihrer ausgewiesenen Expertise in der Mikroelektronik wird sie maßgeblich dazu beitragen, die Entwicklung und den Transfer innovativer Mikroelektroniklösungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu beschleunigen und weiter auszubauen.« »Das Fraunhofer IPMS vereint exzellente Forschungsinfrastruktur mit einem hochmotivierten Team und einem klaren Innovationsauftrag«, sagt Prof. Weinreich. »Mein Ziel ist es, meine Erfahrung in der 300-mm-Technologie, im Reinraummanagement sowie in der Vernetzung von Forschung und Industrie einzubringen, um das Institut technologisch und strategisch weiter voranzubringen.« ...

August 3, 2026

CHEMINA team hosted seminars at EPFL; international conferences and collaborations

CHEMINA team hosted seminars at EPFL; international conferences and collaborations Busy summer for the CHEMINA lab - EPFL Busy summer for the CHEMINA lab Import & publish the news Are you sure you want to import this news into ? This news will be sent to its subscribers. The CHEMINA team has been busy this summer between conferences, events, and birthday parties. Check out what we’ve been up to! We had the opportunity to host several academics for engaging and useful seminars to the team, including Prof. Wei-Ssu Liao from the National Taiwan University, Prof. Naoki Sasaki from the Rikkyo University in Japan, and Darius Hoven, a PhD student from Roisin Owens’ lab at Cambridge University who is collaborating CHEMINA team members on integrating serotonin sensing interfaced with organoids. ...

August 3, 2026

MHB nimmt Brandenburgs erste Universitätszahnklinik in Brandenburg an der Havel ihren Betrieb auf; Kapazität steigt auf rund 40 Behandlungsplätze

MHB nimmt Brandenburgs erste Universitätszahnklinik in Brandenburg an der Havel ihren Betrieb auf; Kapazität steigt auf rund 40 Behandlungsplätze MHB: Brandenburgs erste Universitätsklinik für Zahnmedizin nimmt ihren Betrieb auf / Landkreis Ostprignitz-Ruppin MHB: Brandenburgs erste Universitätsklinik für Zahnmedizin nimmt ihren Betrieb auf Mit der ersten Universitätszahnklinik Brandenburgs erweitert die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ab heute die zahnmedizinische Versorgung sowie ihr Angebot in Lehre und Forschung. Zum Start im ehemaligen E-Werk in Brandenburg an der Havel stehen fünf vollständig digital ausgestattete Behandlungsplätze zur Verfügung. ...

August 3, 2026

Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS; Stärkt Deutschlands Mikroelektronik-Strategie

Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS; Stärkt Deutschlands Mikroelektronik-Strategie Prof. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS Erweiterte Institutsleitung Prof. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS Presseinformation August 2026 Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS erweitert seine Institutsleitung: Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich übernimmt ab sofort die Position der zweiten Institutsleiterin und unterstützt damit den Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Harald Schenk in der strategischen und wissenschaftlichen Führung des Instituts. Gleichzeitig tritt sie an der Technischen Universität Dresden die Professur für Funktionalisierte Mikroelektronik für heterogene Systeme an. Prof. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS ...

August 3, 2026

Baden-Württemberg verlegt Auslandsbüro von Pune nach Mumbai; Ashumi Shroff wird Chief Representative; stärkt deutsch-indische Kooperationen.

Baden-Württemberg verlegt Auslandsbüro von Pune nach Mumbai; Ashumi Shroff wird Chief Representative; stärkt deutsch-indische Kooperationen. Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai: Beteiligungsportal Baden-Württemberg Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai Das Land Baden-Württemberg richtet seine Auslandspräsenz in Indien strategisch neu aus. Angesichts der zunehmenden internationalen Bedeutung Indiens zieht das Auslandsbüro von Pune nach Mumbai um. Das Land Baden-Württemberg richtet seine Auslandspräsenz in Indien strategisch neu aus. Angesichts der zunehmenden internationalen Bedeutung Indiens wird das Auslandsbüro zum 1. August 2026 von Pune nach Mumbai umziehen, dem politischen Zentrum des baden-württembergischen Partnerbundesstaats Maharashtra. Geleitet wird die Vertretung künftig von Ashumi Shroff, der neuen Repräsentantin des Landes in Indien („Chief Representative of Baden-Württemberg in India“). Sie soll unter anderem den wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Baden-Württemberg und Indien vorantreiben. Zuvor war sie knapp 20 Jahre beim Deutschen Generalkonsulat in Mumbai tätig. Ashumi Shroff ist spezialisiert auf deutsch-indische Wirtschaftszusammenarbeit und verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Gestaltung von bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien. ...

August 1, 2026

Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai; stärkt wirtschaftliche, wissenschaftliche Kooperationen

Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai; stärkt wirtschaftliche, wissenschaftliche Kooperationen Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai: Baden-Württemberg.de Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai Das Land Baden-Württemberg richtet seine Auslandspräsenz in Indien strategisch neu aus. Angesichts der zunehmenden internationalen Bedeutung Indiens zieht das Auslandsbüro von Pune nach Mumbai um. Das Land Baden-Württemberg richtet seine Auslandspräsenz in Indien strategisch neu aus. Angesichts der zunehmenden internationalen Bedeutung Indiens wird das Auslandsbüro zum 1. August 2026 von Pune nach Mumbai umziehen, dem politischen Zentrum des baden-württembergischen Partnerbundesstaats Maharashtra. Geleitet wird die Vertretung künftig von Ashumi Shroff, der neuen Repräsentantin des Landes in Indien („Chief Representative of Baden-Württemberg in India“). Sie soll unter anderem den wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Baden-Württemberg und Indien vorantreiben. Zuvor war sie knapp 20 Jahre beim Deutschen Generalkonsulat in Mumbai tätig. Ashumi Shroff ist spezialisiert auf deutsch-indische Wirtschaftszusammenarbeit und verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Gestaltung von bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien. ...

August 1, 2026

Forschende beobachten chemische Veränderungen Atom für Atom am European XFEL mittels zeitaufgelöster Röntgen-Photoelektronenspektroskopie; Fluor-Atom markiert Schwingungsrelaxation eindeutig.

Forschende beobachten chemische Veränderungen Atom für Atom am European XFEL mittels zeitaufgelöster Röntgen-Photoelektronenspektroskopie; Fluor-Atom markiert Schwingungsrelaxation eindeutig. Forschende beobachten chemische Veränderungen Atom für Atom - Studie liefert Ansatz für die Echtzeit-Beobachtung elektronischer Dynamiken und Molekülschwingungen Forschende beobachten chemische Veränderungen Atom für Atom Studie liefert Ansatz für die Echtzeit-Beobachtung elektronischer Dynamiken und Molekülschwingungen Forschende haben beobachtet, wie ein Molekül nach der Absorption von Licht Energie umverteilt, und konnten dabei die Rollen einzelner Atome in diesem Prozess unterscheiden. Mithilfe von Röntgenblitzen des European XFEL zeigten sie, dass verschiedene Atome desselben Moleküls völlig unterschiedliche Aspekte des Prozesses widerspiegeln können. Die Studie liefert eindeutige Belege dafür, dass die Anregung durch Licht die Empfindlichkeit eines Atoms für die Bewegung benachbarter Atome erhöhen kann. Die neue Methode zur Verfolgung ultraschneller chemischer Reaktionen auf atomarer Ebene und in Echtzeit kann zum Verständnis der Lichtempfindlichkeit von DNA, Energieflüssen in lichtabsorbierenden Materialien und anderer grundlegender, durch Licht angeregter Prozesse beitragen. ...

August 1, 2026