DHB-U18-Frauenhandballteam startet WM in Rumänien; Fusion der Jahrgänge 2008/2009
„Gute-Laune-Mannschaft“ startet in die WM | dhb.de
„Gute-Laune-Mannschaft“ startet in die WM
U18 weiblich: Teamentwicklung stimmt Trainer Smits zuversichtlich
Die Geschichte des weiblichen DHB-Nachwuchses der Jahrgänge 2008 und 2009 ist eine besondere. Vor einem Jahr spielte er damals noch als U17-Auswahl durch die enge zeitliche Abfolge in zwei komplett unterschiedlichen Formationen bei Europameisterschaft und EYOF, sodass ein große Anzahl an Spielerinnen internationale Erfahrungen sammelte. Die 2009er-Spielerinnen gewannen beim EYOF Gold, die 2008er belegten bei der EM Platz elf. Jetzt führte Bundestrainer Gino Smits für die U18-Weltmeisterschaft in Rumänien beide Jahrgänge zusammen und ist gespannt, was diese Einheit ab Mittwoch bewegen kann. „Wir haben uns spielerisch super weiterentwickelt und als Team viel dazugelernt. Das Vertrauen ineinander und der Teamspirit sind wichtig für unser Spiel. Wir sind aufgeschlossen, emotional, fröhlich – eine Gute-Laune-Mannschaft“, charakterisiert Kapitänin Adele Kasper das Team. Taktisch knüpften die Trainer an das Einstudierte aus 2025 an, auf dem Weg zur WM ging es überwiegend um die Teamentwicklung sowie anschließend um die Qualität der Einzelspielerinnen und in den Kleingruppen-Kooperationen. Drei EYOF-Teilnehmerinnen, elfmal EM-Erfahrung und drei Debütantinnen bei einem großen Turnier bilden den 16-köpfigen Kader. Bei der Integration der Turnier-Neulinge hilft auch Kapitänin Kasper. Hilfsbereitschaft, eine positive Einstellung und das Mitziehen der Spielerinnen machen die 18-Jährige vom Frankfurter HC aus, die nicht nur einen Blick für das Handballerische, sondern auch für das Organisatorische an. „Wir haben nach EYOF und EM mit einem Blanko-Zettel angefangen und geschaut, wer sich wie weiterentwickelt hat. Dabei haben wir deutlich gespürt, wie Spielerinnen auf WM-Niveau kommen können, wenn sie im entsprechenden Umfeld mit höherem Widerstand trainieren können. Bei einer Europa- und Weltmeisterschaft herrscht Drittliga-Niveau. Es reicht als Vorbereitung nicht, nur in der Jugend zu spielen. Unsere Nationalspielerinnen befinden sich eine Stufe höher als andere Jugendspielerinnen. Deshalb müssen sie in den Vereinen auch dort gefördert werden“, appelliert Smits in Richtung der Klubtrainer, dass Erfahrung und Praxis im Aktivenbereich das A und O sind.
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