Anina Erasmus-Semester in Französisch an Université Paris Nanterre; große Freiheit bei Kurswahl
Anina Erasmus-Semester in Französisch an Université Paris Nanterre; große Freiheit bei Kurswahl Auf Französisch studieren, international wachsen: Aninas Erasmus-Semester in Paris Inhaltlich verantwortlich: Pressestelle (Hochschulkommunikation) , Seiten-ID: 18966 Barrierefreiheitserklärung Datenschutzerklärung Impressum Abmelden Letzte Aktualisierung: 13.08.2026 © 2026 Universität Erfurt Ich mag meine Uni … Der Campusleben-Blog der Uni Erfurt Zur Website der Uni Erfurt Das Logo der Universität Erfurt Auf Französisch studieren, international wachsen: Aninas Erasmus-Semester in Paris Studieren in einer der spannendsten Metropolen Europas, Seminare auf Französisch, Diskussionen über Foucault und nach der Vorlesung noch schnell ins Museum oder Theater: Für Anina gehört ihr Erasmus-Semester an der Université Paris Nanterre in diesem Sommer bereits jetzt zu einer ihrer schönsten Erfahrungen, die noch lange nachwirkt – fachlich, persönlich und durch Freundschaften, die bis heute bestehen. Anina hat sich für das letzte Semester ihres Bachelor-Studiums der Sozialwissenschaften und Literaturwissenschaft bewusst für ein Erasmus-Austauschsemester in Paris entschieden. Zum einen wollte sie ihre Französischkenntnisse im Studienalltag anwenden und zum anderen die Chance nutzen, sich stärker mit Ideen des Poststrukturalismus und Dekonstruktivismus auseinandersetzen, die die französische Sozial- und Kulturtheorie bis heute prägen. An der Université Paris Nanterre wird ausschließlich auf Französisch gelehrt, entsprechend textintensiv und anspruchsvoll war das Studium für Anina. Besonders die formalen Anforderungen französischer „Commentaires“ und einer „Dissertation“ haben sich deutlich vom Studium in Deutschland unterschieden. „Ausreichend Zeit für die Auseinandersetzung mit dem Aufbau der jeweiligen Textform sollten Studierende sich nehmen“, sagt sie. Auch wenn es herausfordernde Monate waren, hat die Studentin gerade diese Erfahrung als große Bereicherung empfunden. Unterstützung fand sie bei französischen Kommilitoninnen, die auch mal ihre Mitschriften mit ihr teilten. Überhaupt musste sich Anina erst einmal an das „Schreibgewitter“ der anderen Studierenden gewöhnen, die möglichst viel von dem mitschrieben, was die Dozentinnen sagten. Zum Bestehen der Klausuren sei eine gut angelegte Argumentation allerdings entscheidender als die bloße Reproduktion der Kursinhalte. Ein großer Pluspunkt für Anina sei die große Freiheit bei ihrer Kurswahl gewesen. Neben Veranstaltungen aus Soziologie, Politikwissenschaften und Literaturwissenschaft belegte sie auch Seminare in Ethnologie, Anthropologie, Theaterwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte, die sie sich an der Uni Erfurt im Studium Fundamentale anrechnen lassen konnte. Besonders beeindruckt habe sie dabei die intensive Diskussionskultur in vielen Seminaren und die Möglichkeit, auch Perspektiven aus Fächern, die im Studium in Erfurt so nicht angeboten werden, kennenzulernen. Als Geheimtipp empfiehlt sie den Kurs „Vie Culturelle“. Gemeinsam mit anderen Studierenden plante und besuchte sie Ausstellungen, historische Sehenswürdigkeiten und kulturelle Veranstaltungen. Die Exkursionen waren nicht nur kostenlos, sondern eröffneten durch den Dozenten, der selbst in der Stadt aufwuchs, auch einen besonderen Blick auf Paris – abseits der klassischen Tourismus-Highlights. ...