LASuV Niederlassung Plauen plant Ausbau der B 92 Trockentalstraße in Plauen; Abschluss 2030 geplant, Kosten 6,8 Mio Euro
Ausbau der Trockentalstraße - das ist geplant / Stadt Plauen
Ausbau der Trockentalstraße - das ist geplant Als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Plauen und den betreffenden Versorgungsunternehmen plant das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) Niederlassung Plauen den Ausbau der B 92
Trockentalstraße für ab voraussichtlich Ende 2027 in Plauen.Der Bundesstraßenabschnitt zwischen der Mühlgrabenbrücke (nach der Aral-Tankstelle) und der Kreuzung Siegener Straße wird auf drei Fahrstreifen ausgebaut. An den Kreuzungen mit Ampelregelung entstehen zusätzliche Abbiegespuren. Für die Verbreiterung der Bundesstraße im Bereich des Kinderhauses an der Straßberger Straße sowie am Ärztehaus Gartenstraße werden zwei Stützwände und eine Lärmschutzwand errichtet. An den Kreuzungen Straßberger Straße, Moritzstraße und Siegener Straße entstehen drei Ampelanlagen. Vor und nach diesem Ausbauabschnitt wird zudem die Fahrbahn erneuert: Dies betrifft die Bereiche von der Dürerstraße bis zur Mühlgrabenbrücke und von der Siegener Straße bis zur Kreuzung am Dittrichplatz, da eine Koppelung dieser Arbeiten technologisch sinnvoll ist. Die Baumaßnahme umfasst auch den Neubau der städtischen Gehwege und Beleuchtung. Die Stadt Plauen beteiligt sich an den Kosten für die Gehwege sowie für den Ausbau der Kreuzung an der Straßberger Straße und dem Dittrichplatz. Zudem werden im Auftrag des ZWAV alle Versorgungsleitungen erneuert. Zeitplan und Kosten Seit Ende 2022 liegt mit dem Planfeststellungsbeschluss das Baurecht für das Vorhaben vor. Auch die Finanzierung konnte beim Bund gesichert werden. Die Stadt Plauen hat zudem einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 780.000 Euro für die Gehwege und rund zwei Millionen Euro für die von der Stadt zu tragenden Anteile an den Knotenpunkten vom Freistaat Sachsen im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßen- und Brückenbaus erhalten. Die Voraussetzungen für den Bau sind somit gegeben. Die Gesamtkosten für alle Beteiligten liegen bei rund 6,8 Millionen Euro. 4,2 Millionen Euro übernimmt dabei der Bund und 2,6 Millionen Euro die Stadt Plauen. Hinzu kommen die Leistungen der Medienträger, die von diesen übernommen werden. Weiterhin trägt die Stadt Plauen etwa eine Million Euro Kosten für Planungsleistungen und den Grunderwerb. Sämtliche Leistungen, die die Stadt Plauen für ihre Gehwege erbringt, sind in der Planung des LASuV bereits berücksichtigt. Bürgermeisterin Kerstin Wolf: »Die Bauarbeiten starten erst nach dem ,Tag der Sachsen’ 2027. Damit wird verhindert, dass Straßensperrungen und Umleitungen die Feierlichkeiten beeinträchtigen. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für das Jahr 2030 geplant. Die Stadt Plauen denkt im Vorfeld mit und entlastet den Verkehrsfluss durch zwei gezielte Vorbereitungen: Wir ertüchtigen vorab einen Abschnitt der kleinen Umleitungsstrecke über die Holbeinstraße und den Leuchtsmühlenweg mit einer neuen Asphaltschicht. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger für die kommenden Bauphasen um Verständnis.« Die Ertüchtigung der Umleitungsstrecke erfolgt in drei Abschnitten. Etwa 300 Meter von der Panzerbrücke in Richtung Stadt, von der Panzerbrücke bis zum Leuchtsmühlenweg und schließlich der Leuchtsmühlenweg von der Leuchtsmühlenbrücke zur Straßberger Straße. Somit ist die Erreichbarkeit der Anlieger stets gewährleistet. In der Straßberger Straße sind derzeit keine Maßnahmen vorgesehen. Während der Umleitungsführung sind aufgrund der vorhandenen Ausbauquerschnitte kaum Einschränkungen zu erwarten. Für die geplante Verbreiterung der Trockentalstraße bergwärts nach rechts müssen im Winterhalbjahr 2026
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