Stadtwerke Wedel berichten stabile Wasserversorgung in Wedel; 1,7 Mio m³/Jahr zuverlässig geliefert
STW Stadtwerke Wedel GmbH - Bei Wedels Wasser ist alles im Fluss!
(vom 13.08.2026) Stadtwerke Wedel beruhigen: Von Engpässen oder Einschränkungen keine Spur
Stadtwerke Wedel beruhigen: Von Engpässen oder Einschränkungen keine Spur
In vielen Flüssen liegen Schiffe auf dem Trockenen, in München war zeitweise das Rasensprengen und Befüllen von Kinderplanschbecken verboten. Das Wasser ist knapp. In Wedel sieht die Welt ganz anders aus. „Bei uns ist alles gut“, stellt Lucas Karstens, Wassermeister der Stadtwerke Wedel, heraus. „Die Pegel zeigen normale Stände.“ Engpässe oder Einschränkungen sind für das kommunale Versorgungsunternehmen deshalb Fremdwörter. „Natürlich sollte man trotzdem kein Wasser vergeuden, sondern umsichtig mit diesem kostbaren Rohstoff umgehen“, sagte Lucas Karstens weiter, denn: „Wir liegen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 133 Litern am Tag acht Liter über dem Bundesdurchschnitt - und das sollten wir ändern.“ Es gehe schließlich um Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch einen möglichst geringen Verbrauch. Dass es in Wedel mit der Versorgung so gut klappt, ist der Partnerschaft mit den Hamburger Wasserwerken, beziehungsweise deren 100-prozentiger Tochter „Holsteiner Wasser“ zu verdanken. „Wir haben keine eigenen Brunnen, sondern bekommen unser Wasser aus dem Wasserwerk Haseldorfer Marsch neben dem ehemaligen Krankenhaus zugeliefert.“ Durch zwei Rohre mit einem Durchmesser von 60 Zentimeter strömen Jahr für Jahr rund 1,7 Millionen Kubikmeter Wasser von Hamburg Wasser in das Wedeler Leitungsnetz. „Das liegt seit Jahren ziemlich stabil und schwankt nur um Werte zwischen 10.000 und 20.000 Kubikmetern. Das ist eher gering“, so Lucas Karstens. Sieben Netzabschnitte in der Stadt bringen es zusammen auf 160 laufende Kilometer Rohrleitungen. Die schwindenden Gusseisen- und immer häufiger werdenden PE-Leitungsrohre mit Durchmessern von 63 und 225 Millimetern bringen das kostbare Nass zu den Haushalten. Pro Jahr wird etwa ein laufender Kilometer Gussleitung durch Kunststoff ersetzt - der ist robuster. Dafür ist ein neunköpfiges Technikerteam zuständig, für das übrigens Nachwuchs gesucht wird. Lucas Karstens: „Die Stadtwerke bilden Anlagenmechaniker für Rohrnetz-Systemtechnik aus. Ein Beruf mit Zukunft.“ Das Leitungsnetz der Stadtwerke ist gut in Schuss. Nur etwa zwei Prozent des Wassers gehen verloren. Dafür sind nicht allein Leckagen verantwortlich, die man nie zu 100 Prozent vermeiden kann, sondern auch jeder Einsatz, bei dem die Feuerwehr Löschwasser über Hydranten abzapft. Auch „unerlaubte Entnahmen“, also Wasserdiebstahl, kommen dann und wann vor. Wedels Wasser besitzt eine Topqualität. Die relevanten Grenzwerte werden weit unterschritten. Wer es ganz genau wissen will, erfährt Details dazu bei „Holsteiner Wasser“ unter https:
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