AquaVentus Stellungnahme zur WindSeeG-Novelle 3. Änderungsgesetz im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung; Windkapazität stärkt das 70-GW-Ziel deutlich weiter

AquaVentus Stellungnahme zur WindSeeG-Novelle 3. Änderungsgesetz im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung; Windkapazität stärkt das 70-GW-Ziel deutlich weiter Stellungnahme zur WindSeeG-Novelle (3. Änderungsgesetz) | AquaVentus AquaVentus nimmt die Möglichkeit zur Stellungnahme im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung zum Referentenentwurf der WindSeeG-Novelle wahr. AquaVentus begrüßt ausdrücklich, dass der Entwurf den Koalitionsvertragsauftrag zur hybriden Anbindung (Kabel und H₂-Pipeline) konsequent umsetzt und erstmals eine belastbare Rechtsgrundlage für die Offshore-Sektorenkopplung schafft. Zugleich weist AquaVentus darauf hin, dass die Beschränkung auf SEN-1 die „doppelte regulatorische Lücke“ zwischen FEP und NEP nicht schließt. Solange die Offshore-Sektorenkopplung gesetzlich auf SEN-1 begrenzt ist, kann die BNetzA deren systemischen Nutzen für Zone 4 und 5 nicht in die NEP-Modellierung einpreisen. AquaVentus fordert einen klaren regulatorischen Pfad für den nächsten Öffnungsschritt sowie die ausdrückliche Anrechnung der Windenergiekapazität auf SEN-1 auf das 70-GW-Ausbauziel. Für den Zeitraum nach SEN-1 regt AquaVentus zudem ein quantifiziertes Ausbauziel von mindestens 4 GW bis 2045 an. ...

August 16, 2026

AquaVentus welcomes WindSeeG amendment Berlin; could save tens of billions of euros

AquaVentus welcomes WindSeeG amendment Berlin; could save tens of billions of euros AquaVentus welcomes WindSeeG amendment but calls for greater ambition Berlin, 17 August 2026. The amendment to the Offshore Wind Energy Act (WindSeeG) initiated by the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy is, in AquaVentus’s view, the urgently needed impetus to harness the potential of offshore wind energy efficiently. Crucially, however, AquaVentus notes that the draft bill provides, for the first time, for combined connection concepts enabling the flexible generation of electricity and hydrogen at sea. ...

August 16, 2026

Der Rat der Gemeinde Surwold; dritte Sitzung 2026; Surwold; Windenergieanlagen-Anträge geprüft

Der Rat der Gemeinde Surwold; dritte Sitzung 2026; Surwold; Windenergieanlagen-Anträge geprüft Dritte Sitzung des Rates der Gemeinde Surwold im Jahr 2026 TOP-Liste Tagesordnung gilt unter Vorbehalt bis zur Genehmigung des Protokolls.1 Eröffnung der Sitzung 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung 3 Genehmigung des Protokolls vom 06.05.2026 4 Bericht des Bürgermeisters über wichige Angelegenheiten der Gemeinde und über wichtige Beschlüsse des Verwaltungsausschusses 5 Bericht über die Ausführung der Beschlüsse 6 zur Information Unterbrechung für eine Einwohnerfragestunde zur Information Vorlagen des Verwaltungsausschusses 7 beschließend Aufstellung des Bebauungsplanes Nr.: 48 “Tierhaltung Trentmann” a) Beschluss über die vorgebrachten Anregungen b) Zustimmung zum Durchführung- und Erschließungsvertrag c) Satzungsbeschluss 0 8 beschließend Antrag nach dem BImSchG des Herrn Leon Trentmann 0 9 beschließend BImSchG-Antrag der WnE Planung GmbH aus Papenburg zur Errichtung und Betrieb von drei Windenergieanlagen 0 10 beschließend Burgstraße in Surwold Anfrage Einrichtung einer Fahrradstraße 0 11 Schließung des öffentlichen Teils der Sitzung

August 15, 2026

Oole Wach Sanierung Hamburg-Finkenwerder; Solarstrom deckt Großteil Wärmepumpe

Oole Wach Sanierung Hamburg-Finkenwerder; Solarstrom deckt Großteil Wärmepumpe Nachhaltige Nutzung für die „Oole Wach“ - hamburg.de Nach intensiven bauhistorischen Untersuchungen und der Erteilung der Baugenehmigung im Januar 2024 wurde das Gebäude umfassend saniert. Dabei galt es, die individuellen Anforderungen des Denkmalschutzes mit den notwendigen statischen und brandschutztechnischen Ertüchtigungen sowie einer energetischen Optimierung in Einklang zu bringen. Das Außenmauerwerk, insbesondere das Klinkermauerwerk, wurde instandgesetzt und beschädigte Klinkersteine wurden teilweise erneuert. Fenster und Türen wurden saniert oder erneuert. Zudem wurden das Dach und sein Tragwerk instandgesetzt und ertüchtigt. Auch die technische Gebäudeausrüstung wurde modernisiert: Die Wärmeversorgung erfolgt künftig über eine Wärmepumpe. Auf den straßenabgewandten Dachflächen wurde außerdem eine Photovoltaikanlage installiert. Der erzeugte Solarstrom kann zu großen Teilen für den Betrieb der Wärmepumpe und die Beleuchtung der Allgemeinbereiche genutzt werden. Die Neugestaltung der Außenanlagen steht aktuell noch aus. Bis auf das Dachgeschoss ist das Gebäude vollständig vermietet, die Übergabe an die Nutzer ist für Anfang September vorgesehen. ...

August 14, 2026

ICCT and Fraunhofer ISI study on Germany's rapidly expanding electric-vehicle market; Prices fell 18% and models quadrupled

ICCT and Fraunhofer ISI study on Germany’s rapidly expanding electric-vehicle market; Prices fell 18% and models quadrupled Special coating strengthens ultra-thin glass-on-glass PV module EXXOSQEL GmbH and the Fraunhofer Center for Silicon Photovoltaics CSP have jointly developed a glass-glass PV module with front and back glass panels each only 1 mm thick. A reactive coating compensates for the lower mechanical strength and stiffness of the ultra-thin glass. The demonstrator highlights the potential for lighter, more material-efficient solar modules for use in building-integrated photovoltaics and further applications. ...

August 14, 2026

R3CHAIN-Verbundprojekt erhält Förderung in der Rhein-Ruhr-Region; Potenzialsteigerung durch Kalkgesteine

R3CHAIN-Verbundprojekt erhält Förderung in der Rhein-Ruhr-Region; Potenzialsteigerung durch Kalkgesteine Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird. ...

August 14, 2026

Fraunhofer IWES koordiniert ReliableBlade 2, Entwicklung neuartiger Ermüdungskriterien und Ganzblatttests in Bremerhaven; Internationale Kooperation erhöht Kosteneffizienz der Windindustrie

Fraunhofer IWES koordiniert ReliableBlade 2, Entwicklung neuartiger Ermüdungskriterien und Ganzblatttests in Bremerhaven; Internationale Kooperation erhöht Kosteneffizienz der Windindustrie ReliaBlade 2: Strukturzuverlässigkeit und Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Rotorblättern Teil 2 – Entwicklung neuer Auslegungsmethoden für Rotorblätter Der Ausfall von Rotorblättern bedeutet hohe Kosten und Ertragsausfälle. Ursache sind häufig Schäden in der Blattstruktur. Neue Konzepte wie Industrie 4.0 oder Digitale Zwillinge können für Verbesserung sorgen, sind aber bisher weder technisch noch wirtschaftlich umsetzbar. ...

August 14, 2026

R3CHAIN-Verbundprojekt Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie Rhein-Ruhr-Region; 2,1 Mio Euro Förderung durch BMFTR

R3CHAIN-Verbundprojekt Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie Rhein-Ruhr-Region; 2,1 Mio Euro Förderung durch BMFTR Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird. ...

August 13, 2026

SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg beantragt Bericht zur Windkraftentwicklung in Baden-Württemberg; 1.800 Windkraftanlagen in Pipeline

SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg beantragt Bericht zur Windkraftentwicklung in Baden-Württemberg; 1.800 Windkraftanlagen in Pipeline Drucksache 18 / 275 Landtag von Baden-Württemberg 18. Wahlperiode Drucksache 18 / 275 15.7.2026 1 Eingegangen: 15.7.2026 / Ausgegeben: 13.8.2026 Antrag Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen zu berichten, wie sich die Zahl und Leistung der in Betrieb gegangenen Windkraftanlagen im Land je Jahr (Anzahl Anlagen und gesamte installierte Leistung) seit 2021 bis heute entwickelt hat; wie viele Anlagen seit einschließlich 2021 jährlich abgebaut wurden und ge­ gebenenfalls im Wege des Repowerings ersetzt wurden; wie sich seit 2021 die Zahl der jährlich eingereichten Anträge und erteilten Ge­ nehmigungen entwickelt hat; inwieweit sie die Auffassung teilt, dass die Windenergienutzung auch im Land noch stark ausgebaut werden muss, da sie wirtschaftlich günstigen Strom er­ zeugt, zur Netzstabilität gegenüber Norddeutschland beiträgt, teure Stromtrans­ porte von der Küstenregion reduziert, Wertschöpfung im Land schafft und ei­ nen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele im Land leisten kann; wie viele Windkraftanlagen im Land sich aktuell im Genehmigungsverfahren (nach BImSchG) befinden; wie viele Windkraftanlagen im Land das Genehmigungsverfahren bereits er­ folgreich durchlaufen, jedoch noch nicht am Gebotsverfahren der DENA (Deutsche Energieagentur) teilgenommen haben; wie viele Windkraftanlagen im Land bereits ohne Erfolg am Gebotsverfahren der DENA teilgenommen haben; Antrag der Fraktion der SPD und Stellungnahme des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Perspektive für den weiteren Ausbau der Windkraftnutzung im Land Drucksachen und Plenarprotokolle sind im Internet abrufbar unter: www.landtag-bw.de/Dokumente Der Landtag druckt auf Recyclingpapier, ausgezeich- net mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 18 / 275 2 8. wie viele Windkraftanlagen im Land im oder nach dem Durchlaufen des Ge­ nehmigungsverfahrens mit dem Ziel, sie zu verhindern, derzeit beklagt wer­ den; 9. wie viele Planungen von Windkraftanlagen oder Windparks im Land abgebro­ chen wurden, weil keine Netzanbindung in ausreichender zeitlicher Nähe und/ oder zu vertretbaren Kosten möglich war; 10. wie viele Windkraftanlagen im Land sich derzeit in der Phase der Errichtung einschließlich Herstellung der verkehrlichen Anbindung und Netzanbindung befinden; 11. wie sich die Zahl von „1 800 Windkraftanlagen in der Pipeline“, die der Mi­ nisterpräsident in seiner Regierungserklärung am 20. Mai 2026 genannt hat, zusammensetzt (reine Absichtserklärung eines Investors, gesicherte Fläche und vorliegende Planung inklusive Berücksichtigung des Artenschutzes und der TA Lärm, im Genehmigungsverfahren, bereits genehmigt und im oder vor dem Gebotsverfahren, bereits erfolglos am Gebotsverfahren teilgenommen); 12. welche konkrete Änderung der gesetzlichen Grundlage am EEG sie vor­ schlägt, um eine deutliche Verbesserung bei der Bezuschlagung süddeutscher Windkraftanlagen zu erreichen (z. B. eine „Südquote“ oder eine Änderung des Referenzertragsmodells). 15.7.2026 Binder, Dr. Kliche-Behnke, Dr. Weirauch und Fraktion Begründung Die Windenergie ist, derzeit noch vor der Solarenergienutzung, die preiswerteste verfügbare erneuerbare Energiequelle. Der sehr schwache Ausbau der Windener­ gie in Baden-Württemberg trägt nicht unerheblich zu Spannungsasymmetrien zwischen Nord- und Süddeutschland bei. Das führt zu teuren Redispatchmaßnah­ men und Stromeinkäufen aus dem Ausland, um den Strombedarf im Südwesten zu befriedigen und die Netze stabil zu halten. In zahlreichen Reden und Verlautbarungen sprach die letzte Landesregierung von „1 400 Windenergieanlagen“, die in einer „Pipeline“ seien, Ministerpräsident Öz­ demir verkündete in der Regierungserklärung im Mai gar, es seien schon 1 800 Windkraftanlagen „in der Pipeline“. Der Umstand, dass der erfreuliche Windenergieboom der letzten eineinhalb Jahre anstelle der vorherigen Unterzeichung der Ausschreibungen der DENA zu einer deutlichen Überzeichnung geführt hat, geht nun zu Lasten des Südens Deutsch­ lands, da norddeutsche Anlagen oftmals preiswerter Strom produzieren können als Anlagen im Süden. Das zu diesem Zweck verankerte Referenzertragsmodell reicht nicht mehr aus, um diesen Effekt zu kompensieren. Eine Korrektur dieses Faktors wäre erforder­ lich oder eine Quote für Zuschläge für den Süden Deutschlands. Auch wenn die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen im Süden im Schnitt ge­ ringer ist, ist es volkswirtschaftlich für die Stabilität des Netzes, die Vermeidung teurer Redispatchmaßnahmen und die Stromversorgung im Land wichtig, auch hier die Windenergienutzung bestmöglich auszubauen. ...

August 13, 2026

CDU-Fraktion Kleine Anfrage Windenergieanlagen in Gewerbe- und Industrieflächen Bremen und Bremerhaven; 30 MW installierte Leistung in BIP/Hansalinie

CDU-Fraktion Kleine Anfrage Windenergieanlagen in Gewerbe- und Industrieflächen Bremen und Bremerhaven; 30 MW installierte Leistung in BIP/Hansalinie Seite 1 von 15 Kleine Anfrage der Fraktion der CDU vom 9. Juni 2026 und Mitteilung des Senats vom 11. August 2026 Windenergieanlagen in Gewerbe- und Industriegebieten – Potenziale, Nutzungs- konflikte und Perspektiven in Bremen und Bremerhaven Vorbemerkung des Fragestellers: Windenergieanlagen auf Gewerbe- und Industrieflächen bieten Möglichkeiten, um zu- sätzliche Potenziale für die erneuerbare Stromerzeugung zu erschließen, ohne weitere Freiraumflächen in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig ergeben sich Nutzungskonflikte mit gewerblichen Entwicklungs- und Erweiterungsinteressen sowie Fragen des Immissi- onsschutzes, der Flächenverfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit. Der Senat verfolgt bereits seit langer Zeit entsprechende Pilotansätze. Auffällig ist dabei die lange Verfah- rensdauer: Bereits 2017 erklärte der Senat auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürger- schaftsfraktion (Drucksache 19/1416 vom 28.11.2017), bei der Planung und Entwick- lung von Gewerbegebieten im Land Bremen werde die Möglichkeit der Errichtung und des Betriebs von Windenergieanlagen geprüft und soweit rechtlich möglich festgesetzt. Dies gelte auch für die 3. Baustufe des Gewerbeparks Hansalinie Bremen. Dabei be- zeichnete der Senat die Luneplate in Bremerhaven als Pilotprojekt für zukünftige nach- haltige Gewerbegebiete im Land Bremen. ...

August 13, 2026